SPORTARENA ALLMEND: Hilfe aus Ob- und Nidwalden fürs Stadion

Das geplante Fussballstadion auf der Luzerner Allmend erhöht auch die Standortqualität von Ob- und Nidwalden. Die beiden Kantonsregierungen wollen das 63,5 Millionen Franken teure Bauprojekt deshalb mit 500'000 Franken unterstützen.

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Ob- und Nidwalden wollen das neue Fussballstadion auf der Allmend mit insgesamt 500'000 Franken unterstützen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ob- und Nidwalden wollen das neue Fussballstadion auf der Allmend mit insgesamt 500'000 Franken unterstützen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Regierungsräte beantragen ihren Parlamenten, für das Stadion je 250 000 Franken zu bewilligen. Die Mittel sollen der Staatskasse und nicht dem Lotteriefonds entnommen werden, damit die Förderung der einheimischen Sportvereine nicht eingeschränkt werden muss.

Das Fussballstadion ist Teil der Sportarena, zu der noch zwei Wohntürme, ein Sportgebäude (Hallenbad, Turnhallen, Fitnesszentrum) sowie weitere Sportanlagen gehören. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 250 Millionen Franken. Ob die Sportarena gebaut wird, entscheiden die Stadtluzerner Stimmberechtigten am 30. November.

Die Ob- und die Nidwaldner Regierung sind gemäss Mitteilung vom Mittwoch überzeugt, dass das Projekt für die ganze Zentralschweiz von Bedeutung ist. Als Zeichen der Zusammenarbeit zwischen den Kantonen soll der freiwillige Beitrag nicht dem FC Luzern, sondern dem Kanton Luzern überwiesen werden.

Die Stadt Luzern zahlt an das 63,5 Millionen Franken teure Stadion 15 Millionen Franken, der Kanton Luzern 7 Millionen. 31,7 Millionen Franken stammen aus dem Baurechtszins, den die Investorin der Stadt zahlt. Der FC Luzern steuert 9,8 Millionen Franken bei.

sda