SPORTARENA ALLMEND: Linke Parteien stehen vor einer Zerreissprobe

Die Linke der Stadt Luzern hat die Allmend-Umzonung abgelehnt. Doch ihre Stadträte sind dafür.

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SP-Stadträtin Ursula Stämmer-Horst (Archiv). (Bild Fabienne Arnet / Neue LZ)

SP-Stadträtin Ursula Stämmer-Horst (Archiv). (Bild Fabienne Arnet / Neue LZ)

Die städtische SP-Fraktion hat sich deutlich gegen die Umzonung auf der Allmend ausgesprochen doch die Basis macht nicht mit: Gemäss einer Umfrage unserer Zeitung wollen 71 Prozent der SP-Wähler, dass umgezont wird und damit auch die Sportarena mitsamt Hochhäusern realisiert werden kann.

SP-Stadträtin Ursula Stämmer-Horst kann mit der abweichenden Meinung der Fraktion leben. «Es ist eine sachliche und rein politische Auseinandersetzung, wie es sie in der SP immer gibt. Das ist auch eine Stärke der SP.» Zudem sei es nie schlecht, wenn eine hochkomplexe Vorlage kontrovers diskutiert werde. Selber teilt Stämmer die Bedenken gegenüber dem Wohnen auf der Allmend nicht. «Wenn ich das Gesamtprojekt betrachte und sehe, was es alles beinhaltet, kann ich mir gut vorstellen, dass dort auch gewohnt werden kann.»

Auch bei den Grünen lehnt die Fraktion die Umzonung grossmehrheitlich ab, der grüne Stadtrat Ruedi Meier ist dafür. Als ehemaliger Präsident des Luzerner Heimatschutzes verteidigt Meier auch das Wohnen auf der Allmend und die Hochhäuser. Beide Parteien werden schon nächste Woche über ihre Parolen befinden.

Pirmin Bossart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.