SPORTARENA ALLMEND: Schweizer Firmen steigen nach Eklat aus

Drei Schweizer Stahlbaufirmen hätten am neuen FCL-Stadion bauen sollen. Doch nun geht der Auftrag nach Deutschland.

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Toni Bucher, Geschäftsführer der Eberli-Generalunternehmung. (Philipp Schmidli/Neue LZ)

Toni Bucher, Geschäftsführer der Eberli-Generalunternehmung. (Philipp Schmidli/Neue LZ)

Eigentlich hatten sie den Zuschlag bereits erhalten: Die Josef Meyer Stahl und Metall AG aus Emmen, die H. Wetter AG aus Stetten und die Jakem AG aus Münchwilen. Das luzernisch-aargauische Dreierkonsortium hätte die Stahlbauarbeiten am neuen FCL-Stadion, der Swissporarena, ausführen sollen. Doch die Verhandlungen platzten im letzten Moment – und der 5-Millionen-Franken-Auftrag wurde ins Ausland vergeben.
Stefan Grau, CEO der Josef Meyer AG, bestätigt den Rückzug, hält sich bei der Begründung allerdings zurück: Man sei sich mit der Generalunternehmung Halter/Eberli «in finanziellen und technischen Belangen nicht einig geworden». Weitere Details verrät er nicht.

Tatsächlich war das Schweizer Konsortium Meyer/Wetter/Jakem mit seiner Offerte für das Projekt nur auf Platz zwei gelandet. Platz eins belegte von Anfang an die Stahlbau Süssen AG aus Deutschland. Dass der Auftrag nicht an die Einheimischen vergeben werden konnte, bedaure man bei der Generalunternehmung: «Ganz klar – wir hätten lieber mit Firmen gebaut, die in der Region bekannt sind. », so Toni Bucher, CEO der Eberli-Gruppe.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».