SPORTARENA: Ausstellung eröffnet – und schon hagelts Kritik

Am (gestrigen) Donnerstag ist die Informationsausstellung für die Sportarena Luzern in der Kornschütte eröffnete. Der Zeitpunkt sorgt bei den Gegner für Unmut.

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Besucher der Ausstellung betrachten das dreidimensionale Sportarena-Modell. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Besucher der Ausstellung betrachten das dreidimensionale Sportarena-Modell. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Halbtransparente Bilder von Fussbällen und Schwimmbrillen vor den Fenstern offenbaren dem Besucher der Kornschütte das Thema auf den ersten Blick: Die Sportarena auf der Allmend. Seit gestern ist die Informationsausstellung zum Projekt zugänglich und soll die Bevölkerung über die Abstimmung informieren, welche voraussichtlich am 30 November stattfinden wird.

Das Herz bildet eine Fotografie des Geländes, auf dem das dreidimensionale Modell der geplanten Gebäuden steht. Grüne, bebilderte Quadrate auf dem Boden und ein Film mit Computeranimationen bergen weitere Informationen.Die Ausstellung kostet 100'000 Franken, die Stadt Luzern zahlt 80 Prozent davon, der Rest wird durch die Privaten finanziert, die am Sportarena-Projekt beteiligt sind.

Information vor der Debatte
Das Komitee Allmend ohne Hochhäuser kritisiert unter anderem den Zeitpunkt der Ausstellung. Diese findet jetzt, noch vor der entscheidenden Grossstadtratssitzung vom 25. September statt. Dann entscheidet das Parlament, ob die Vorlage überhaupt vors Volk kommt. «Das ist unüblich. Damit zieht die Stadt alle Register um die Vorlage durchzubringen und setzt die Grossstadträte unter Druck», sagt Komitee-Mitglied und Ex-Grossstadtrat Markus T. Schmid (SP).

Dieser kritisiert auch die dreidimensionale Darstellung des letzten Modells: «Dabei wurden alle Gebäude ausser der Messe und der zukünftigen Sportarena flach dargestellt.» Dies führe dazu, dass die wirklichen Platzverhältnisse nicht korrekt dargestellt werden. Bei der Stadt Luzern ist man vom jetzigen Modell überzeugt.

Sasa Rasic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.