SPORTARENA: Diskussion um Miete oder Eigentum gestartet

Die Umzonung der Allmend ist von der Stadtluzerner Bevölkerung angenommen worden. Jetzt hat die SP ein Dringliches Postulat eingereicht, um zu klären, ob die Service-Public-Anlagen bei der projektierten Sportarena von der Stadt gemietet werden oder im städtischen Eigentum verbleiben sollen.

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Das Projekt KOI: das Stadion (links), die beiden Hochhäuser sowie das Sportgebäude mit Hallenbad und Turnhalle. (Visualisierung pd)

Das Projekt KOI: das Stadion (links), die beiden Hochhäuser sowie das Sportgebäude mit Hallenbad und Turnhalle. (Visualisierung pd)

Da sich in der Stadt Luzern bisher die Anlagen und Gebäude, welche dem Service Public dienen, im öffentlichen Besitz befänden, bedeute eine Abkehr von dieser Strategie einen Entscheid von grosser politischer Bedeutung, heisst es im am Montag von der SP, der Fraktion G/JP sowie Viktor Rüegg von der CHance 21 gemeinsam eingereichten Dringlichen Postulat. Ein solcher Entscheide müsse vom Stadtparlament, allenfalls sogar durch das Volk gefällt werden.

Kostenfrage im Fokus
Die Frage bezüglich Miete oder Eigentum des geplanten Schwimmbads, der Turnhallen und des Leichtathleik-Bereichs habe sehr viel mit der von der Stadt zu tragenden Kosten zu tun. Zurzeit könne jedoch kein angemessener Vergleich zwischen den beiden Modellen angestellt werden.

Der Stadtrat wird deshalb aufgefordert, dem Grossen Stadtrat einen entsprechenden Bericht vorzulegen. Dieser soll einerseits eine Darstellung der Gesamtkosten sowohl für das Miet- als auch für das Eigentumsmodell enthalten – und zwar für alle drei Service-Public-Anlagen einzeln. Zudem sei eine Gegenüberstellung mit vergleichbaren Objekten in anderen Schweizer Orten zu leisten. 

scd