SPORTARENA: Riesige Bauprofile sind im Aufbau

Wie hoch werden die Wohntürme auf der Allmend? Das war noch nie zuvor so gut zu sehen wie jetzt.

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Auf der Allmend werden die Baugespanne für die geplanten Wohnhäuser errichtet. (Leserbild Josef Petermann)

Auf der Allmend werden die Baugespanne für die geplanten Wohnhäuser errichtet. (Leserbild Josef Petermann)

Die Simulation mit den Ballonen im Januar war vergleichsweise ein Klacks. Denn jetzt werden auf der Luzerner Allmend riesige Baugespanne für die geplanten Wohntürme aufgebaut. Die zwei Hochhäuser, 88 und 77 Meter hoch, werden in ihrer vollen Höhe ausgesteckt. Spätestens am Freitag sind alle acht Profile fertig aufgestellt.

Wirklich aussergewöhnlich ist dies für Walter Zeller, leitender Bauingenieur der zuständigen Firma XBau AG, nicht. Das Baugespann für den «Prime Tower» in Zürich war 136 Meter hoch, dort mussten die Spitzen per Helikopter hochgeflogen werden. Auf der Allmend reicht ein 35 Meter langes Verlängerungsstück auf dem mobilen 20-Tonnen-Kran. In Zellers Firma gibt es nur eine Handvoll Leute, die sich in die Stahltürme hoch getrauen, «sie müssen extrem schwindelfrei sein».

Baugespanne sind für Hochhäuser nicht zwingend
Die Baugespanne bleiben sechs Wochen stehen, 150'000 Franken kosten sie gemäss Toni Bucher vom Generalunternehmer Halter/Eberli. Die Kosten zahlt der Investor, also die Credit Suisse.

Demnächst wird die Stadt Luzern das Baugesuch während 20 Tagen öffentlich auflegen. Im Normalfall ist bei einer solchen Auflage das Errichten eines Baugespanns zwingend, für Hochhäuser gelten aber Ausnahmebestimmungen. Markus Hofmann, Leiter Ressort Baugesuche der Stadt Luzern, erklärt: «Im Sinne einer aktiven Kommunikation haben wir uns entschieden, die Bauprofile dennoch aufzustellen. Sie zeigen die Dimensionen der geplanten Bauten deutlicher als die Ballone.»

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.