SPORTFÖRDERUNG: Luzerner Sportvereinen mangelt es an Leitern

Eine Studie der Sportförderung ortet bei Fussballclubs im Kanton Luzern zusehends einen Mangel an qualifizierten Leitern. Darum sollen sich etwa Grosseltern vermehrt engagieren.

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Wie eine Untersuchung der Sportförderung Kanton Luzern bei den Luzerner Sportvereinen zeigt, ist diese Kindersportförderung sehr erfolgreich. (Bild: PD / Luzi Etter)

Wie eine Untersuchung der Sportförderung Kanton Luzern bei den Luzerner Sportvereinen zeigt, ist diese Kindersportförderung sehr erfolgreich. (Bild: PD / Luzi Etter)

46'000 Kinder und Jugendliche haben im Kanton Luzern 2013 ein Sportangebot besucht - so viele wie noch nie. Im Kanton Luzern wurden Kinder und Jugendliche in Sportclubs im vergangenen Jahr von rund 7000 nach Jugend+Sport (J+S) anerkannten Leiterinnen und Leitern betreut. Luzerner J+S-Vereine erhielten vom Bund rund 3,77 Millionen Franken an Fördergeldern.

Der Zuwachs an Kindern sei vor allem bei Einsteigersportarten wie Fussball und Turnen gross, heisst es in einer Mitteilung der Luzerner Sportförderung vom Freitag. Der Erfolg des Jugend+Sport-Programms des Bundes stelle einige Vereine aber vor neue Herausforderungen.

Laut der Studie der Luzerner Sportförderung haben besonders Fussballclubs zusehends Mühe, genügend qualifizierte Leiterinnen und Leiter zu finden. Für die Übernahme von Leiterfunktionen kommen deshalb gemäss Kanton neue Zielgruppen in Frage.

So sollen etwa mehr Jugendliche und Rentner, beispielsweise Grosseltern, Traineraufgaben übernehmen. Zudem plädiert die Sportförderung für eine verstärkte Einbindung von Eltern in die Vereine.

Die Luzerner Sportbehörde fordert daneben neue Ausbildungsmodelle. So sei auch der Einsatz von Leiterteams anstelle eines einzigen Trainers zukunftsträchtig, heisst es in der Mitteilung weiter. (sda)

Hinweis:
Die Broschüre «Kinderspiel - Start zu lebenslanger Bewegung und Sport»