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SPORTLEREHRUNG: Sieger Marcel Hug ist ein «Wiederholungstäter»

Der Nottwiler Marcel Hug gewinnt den Sportpreis 2017 des Kantons Luzern. Ausgezeichnet wurden an der Veranstaltung am Donnerstag aber auch die Topsportler von morgen.
Martina Odermatt
Ruderer Mario Gyr (von links) und die Geehrten: Marcel Hug, Géraldine Ruckstuhl und Michael Schmid. (Bild: Martina Odermatt (22. Februar 2018))

Ruderer Mario Gyr (von links) und die Geehrten: Marcel Hug, Géraldine Ruckstuhl und Michael Schmid. (Bild: Martina Odermatt (22. Februar 2018))

Martina Odermatt

martina.odermatt@luzernerzeitung.ch

Für einmal traf man in den Hallen des Luzerner Regierungsgebäudes nicht nur Politiker, sondern auch ganz viele Sportler und Sportbegeisterte an: Die IG Sport lud zur diesjährigen Sportpreisverleihung. Für die begehrte Auszeichnung «Sportler des Jahres» nominiert waren der Rollstuhlsportler aus Nottwil Marcel Hug, die Leichtathletin aus Altbüron, Géraldine Ruckstuhl und der Luzerner Ruderer Michael Schmid.

Alle haben bereits etliche Auszeichnungen in ihrer Disziplin erhalten. Den von Olympia-Gewinner und Ruderer Mario Gyr überreichte Siegerpokal durfte am Donnerstag Marcel Hug entgegennehmen. Hug wurde bereits fünf Mal zum Behindertensportler des Jahres gekürt. Aber er ist auch ein bekannter Name bei der Sportpreisverleihung. Bereits letztes Jahr las sich sein Name unter den Nominierten, im Jahr 2013 gewann er gar den Preis. «Ich finde immer einen Platz für einen Pokal», meinte er scherzhaft noch vor der Bekanntgabe.

Erfolgreiche Sportler sind günstigste Botschafter

Weiter ausgezeichnet wurden auch unsere Nachwuchssportler. Letztes Jahr noch wurde an dieser Stelle Nadine Fähndrich geehrt. Bei der Olympiade in Pyeongchang erhielt die Langläuferin aus dem Eigenthal mit ihrem vierten Platz ein Diplom. «Solche Leute sind das Rückgrat und die günstigsten Botschafter des Sports», sagte Regierungspräsident Guido Graf über die Nachwuchssportler. Auf ihnen lastet also ein ordentlicher Druck. Den Preis als Nachwuchssportler des Jahres gewonnen hat dieses Jahr Linus Bolzern. Der 18-jährige Kanufahrer aus Adligenswil war nicht anwesend, um seinen Preis zu empfangen. Er befindet sich momentan in der Wärme von Florida, in einem Trainingscamp in Miami. Er liess aber ausrichten, dass er froh sei, im Moment nicht in der kalten Schweiz trainieren zu müssen.

Damit diese Sportler erfolgreich sein können, braucht es aber auch viel freiwilliges Engagement. Um auch die Leute hinter den Kulissen zu würdigen, verleiht die IG Sport jeweils den Anerkennungspreis und kürt den Ehrenamtlichen des Jahres.

«Zu Hause kann ich mit dem Pokal Gewichte stemmen»

In der ersten Kategorie gewann der 87-jährige Kaspar Brunner aus Hochdorf. Der Leichtathlet war sichtlich erfreut, nun «endlich» diesen Preis erhalten zu haben. «Ich habe gedacht, es wäre schon einmal an der Zeit, dass ich auch nominiert werde», witzelte er bei deren Bekanntgabe. «Jetzt kann ich zu Hause Gewichte stemmen», sagte er und hob seinen Preis in die Höhe.

Für seine ehrenamtliche Tätigkeit wurde heuer der Willisauer Albert Dossenbach gewürdigt. Seit 40 Jahren schwört er dem heimischen Fussballclub die Treue, hilft, wo immer Hilfe nötig ist, und hat den Ruf als «besten Platzzeichner in Luzern.» Einen Preis für Präventionsarbeit vergab am Donnerstag die Suva. Da beide nominierten Projekte sehr gut bei der Jury ankamen, wurde das Preisgeld von 4000 Franken aufgeteilt. Karate Taisho aus Kriens integriert Behinderte in ihre Sportstunden, und der städtische FC Kickers veranstaltete im Sommer ein Fussballturnier mit Asylsuchenden.

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