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SPRACHEN: Luzerner Regierung gegen Eingriff des Bundes in der Sprachenfrage

Der Luzerner Regierungsrat lehnt eine Bundesregelung für den Fremdsprachenunterricht ab der Primarschule zum jetzigen Zeitpunkt ab. Ein Eingriff des Bundes in die kantonale Bildungshoheit sei übereilt und unverhältnismässig, begründet er seinen Entscheid.
Für den Fall, dass es eine Lösung auf Bundesstufe geben müsste, bevorzugt die Luzerner Regierung Englisch ab der 3., Französisch ab der 5. Primarklasse, wie es heute im Kanton Luzern praktiziert wird. (Bild: Dominik Wunderli)

Für den Fall, dass es eine Lösung auf Bundesstufe geben müsste, bevorzugt die Luzerner Regierung Englisch ab der 3., Französisch ab der 5. Primarklasse, wie es heute im Kanton Luzern praktiziert wird. (Bild: Dominik Wunderli)

Die Kantone hätten sich in den vergangenen Jahren sehr bemüht, selbst eine gesamtschweizerische Harmonisierung des Sprachenunterrichts zu erreichen, schreibt Bildungsdirektor Reto Wyss (CVP) in seiner am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme an den Bund.

Mit der geplanten Ergänzung des Sprachengesetzes soll die Harmonisierung des Sprachenunterrichts in der obligatorischen Schule unterstützt werden. Grund für diese Anpassung ist, dass einzelne Kantone den Unterricht in einer zweiten Landessprache in der Primarschule infrage stellen. Im Kanton Luzern ist eine Volksinitiative mit dem Titel "Eine Fremdsprache an der Primarstufe" hängig.

Die Harmonisierung sei noch nie zuvor auf einem so hohen Stand gewesen, hält der Luzerner Regierungsrat fest. Der Bund soll - wenn überhaupt - möglichst spät eingreifen, wenn die Harmonisierung nicht vorankomme.

Für den Fall, dass es eine Lösung auf Bundesstufe geben müsste, bevorzugt die Luzerner Regierung jene Variante, welche das Modell abbilde, das bereits heute von den meisten Kantonen umgesetzt werde, so auch von Luzern. Der Kanton unterrichtet seit 2006 nach dem Modell 3/5, das heisst Englisch ab der 3., Französisch ab der 5. Primarklasse. (sda)

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