SPRACHFÖRDERUNG: Kinder sollen möglichst früh Deutsch lernen

Wenn Kinder im Kindergarten noch kaum Deutsch können, sorgt dies laut CVP und JCVP Luzern für Probleme. Deshalb fordern sie eine obligatorische Sprachspielgruppe für fremdsprachige Kinder.

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Fremdsprachige Kinder beim Deutschunterricht. (Symbolbild Keystone)

Fremdsprachige Kinder beim Deutschunterricht. (Symbolbild Keystone)

Alle Kinder sollen mit ausreichenden Deutschkenntnissen in den Kindergarten und schlussendlich in die Schule eintreten können, fordern die CVP und die JCVP Luzern in einer Motion. Der Regierungsrat soll die rechtlichen Grundlagen und ein Konzept (inklusive Kosten- und Finanzierungsmodell) erarbeiten, damit Kinder mit ungenügender Deutschkompetenz bereits im Vorschulalter zum Besuch einer obligatorischen Sprachförderung verpflichtet werden können.

Trotz enormer Anstrengungen der Lehrpersonen und verschiedener Fördermassnahmen sei es für Kinder schwierig, den sprachlichen Rückstand in angemessener Zeit wett zu machen, heisst es in der Medienmitteilung der CVP. Sehr häufig würden deshalb die fremdsprachigen Kinder die schlechteren Schulleistungen erbringen als Kinder aus deutschsprachigen Familien. Kommen die Kinder laut CVP noch dazu aus einem bildungsfernen Umfeld, sind sie zusätzlich benachteiligt. Die frühere Förderung in einer für fremdsprachige Kinder obligatorischen Sprachspielgruppe würde eine massive Verbesserung ihrer Schulchancen und damit später auch ihrer Bildungs- und Berufschancen bedeuten. Ausserdem sei es für die Integration wichtig, dass junge Menschen möglichst früh mit unserer Sprache und Kultur in Kontakt treten.

ana