SPREUERBRÜCKE: Spreuerbrücke: Fussgänger werden umgeleitet

Die Holzkonstruktion der Spreuerbrücke wird erneuert und verstärkt. Die Fussgänger müssen bis April 2011 auf einen Hilfssteg ausweichen.

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Der Fussgängersteg wurde schon im Frühling gebaut (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Fussgängersteg wurde schon im Frühling gebaut (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die 450 Jahre alte Spreuerbrücke, eine der ältesten gedeckten Holzbrücken der Schweiz, muss saniert werden. Nachdem 2004 die Fundamente verstärkt und zur Sicherung zwei Stahlträger eingebaut wurden, wird diesen Winter die Holzkonstruktion erneuert und verstärkt. Während den Bauarbeiten bleibt die Brücke gesperrt. Fussgänger werden über einen Hifssteg neben der Spreuerbrücke geführt. Die Bauarbeiten beginnen am 15. November 2010 und dauern bis April 2011.

Alterbedingte Schwächen und Mängel
Für ihr hohes Alter ist die denkmalgeschützte Spreuerbrücke und ihre Konstruktion mit den sehr alten Eichenbalken laut Mitteilung der Stadt in einem verhältnismässig guten Zustand. Jedoch zeigen sich einige alterungsbedingte Schwächen und Mängel. Insbesondere sind Holzverbindungen geschwächt, und die Belastbarkeit und Stabilität genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Neben den Sanierungsarbeiten werden die Beleuchtung, die Brandmeldeanlage, der Taubenschutz, die Videoüberwachung und der Invalidenlift erneuert.

Bis am 1. April 2011 gesperrt
Vom 15. bis 17. November 2010 werden die Giebelbilder demontiert. Nach den Vorbereitungsarbeiten beginnen ab 10. Januar 2011 die Zimmermannarbeiten an der Holzkonstruktion. Am 1. April 2011 soll die Brücke für die Fussgänger wieder freigegeben werden können. Die Kosten für diese Sanierung belaufen sich auf 1,53 Millionen Franken.

pd/bep