Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Spitex Stadt Luzern: Nachfrage nach ambulanten Pflegedienstleistungen steigt weiter an

Im Jahr 2017 hatte die Spitex Stadt Luzern bei der Langzeitpflege ein Stundenwachstum von über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, in der ambulanten Onkologie- und Palliativpflege Brückendienst waren es über 23 Prozent.
An der GV der Spitex Stadt Luzern wurden alle Geschäfte gutgeheissen. (Bild: PD)

An der GV der Spitex Stadt Luzern wurden alle Geschäfte gutgeheissen. (Bild: PD)

An der Generalversammlung der Spitex Stadt Luzern vom Montagabend wurden alle Geschäfte des vergangenen Geschäftsjahrs gutgeheissen und dem Vorstand Décharge erteilt.

Um den Leistungsauftrag rund um die Uhr erfüllen zu können, musste gemäss einer Medienmitteilung der Spitex Stadt Luzern die Zahl der Mitarbeitenden im Vorjahr nochmals stark erhöht werden: von 259 auf 307 Mitarbeitende. Erfreulich in diesem Zusammenhang sei, dass trotz akutem Fachkräftemangel in der Pflege bisher alle Stellen gut besetzt werden konnten.

Weitere Schwerpunkte der Spitex Stadt Luzern waren im letzten Jahr:
- Die Mitarbeit an einer Studie zur Medikationssicherheit, die speziell den Übertritt vom Spital in die Spitex-Pflege unter die Lupe nimmt.
- Die Frage, wie man die Verständigung zwischen Pflegefachpersonen und Klientinnen/Klienten mit geringen Deutschkenntnissen im Spitex-Alltag verbessern/sicherstellen kann.
- Der Ausbau des Freiwilligendienstes und weiterer Massnahmen für Menschen mit Demenz.

Jahresrechnung 2017 schliesst mit Verlust

Das Budget 2017 sah eine ausgeglichene Rechnung vor. Nun schliesst die Spitex Stadt Luzern für das Berichtsjahr mit einem Verlust von 157'540 Franken ab – dies trotz einem Stundenwachstum von über 10 Prozent in der Langzeitpflege.

Als Grund für das negative Jahresergebnis nennt die Spitex Stadt Luzern unter anderem die vorsorgliche Abschreibung von UVG-Forderungen von über 53'000 – diese werden derzeit noch abgeklärt.

Des Weiteren mussten weitere Einsatz-Touren aufgebaut und entsprechend Personal eingestellt werden. Die neuen Mitarbeiter werden jeweils während zwei Monaten in ihren Arbeitsbereich eingeführt, was sich auch auf die Produktivität auswirkt. Dies alles führte zu hohen sprungfixen Kosten sowie zu Mehrausgaben für Sachaufwände. (pd/zim)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.