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ST. URBAN: Deutlich mehr Patienten für die Psychiatrie

Mehr ambulante und mehr stationäre Patienten, mehr Klienten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Die Luzerner Psychiatrie war im vergangenen Jahr stärker gefordert. Dabei erwirtschaftete sie einen Gewinn von 3,4 Millionen Franken.
Die psychiatrische Klinik in St. Urban. (Bild: PD)

Die psychiatrische Klinik in St. Urban. (Bild: PD)

Die Luzerner Psychiatrie (Lups) behandelte in ihren ambulanten Diensten 5919 (+373) Fälle. Die Zahl der stationären Patienten in den Kliniken St. Urban und Luzern betrug 2706 (+102). Die Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelte 2518 (+245) Fälle, wie es im am Mittwoch veröffentlichen Jahresbericht heisst. 2014 lag die durchschnittliche Bettenbelegung im Erwachsenenbereich zum dritten Mal über 100 Prozent.

Deutlich höhere Personalkosten

Die Luzerner Psychiatrie verzeichnet für das Jahr 2014 einen Gewinn von 3,4 Millionen Franken, etwas mehr als erwartet, aber nur noch rund halb so viel wie ein Jahr zuvor. Der Betriebsertrag lag bei 112,6 Millionen Franke, der Betriebsaufwand vor Abschreibungen 106 Millionen Franken. Beide Werte liegen etwas über dem Vorjahresniveau.

Insbesondere der Besoldungsaufwand wuchs um 8,3 Prozent auf 82 Millionen Franken. Diese Entwicklung wird hauptsächlich mit der Stellenplanerhöhung durch den Ausbau der Leistungsangebote – vor allem für die gemeindeintegrierte Akutbehandlung – aber auch Besoldungsmassnamen begründet. Die Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen Leistungen seitens des Kantons Luzern liegt mit 10 Millionen Franken auf Vorjahresniveau.

Neue Software, neues Ambulatorium

Im Berichtsjahr wurde das neue Klinikinformationssystem (inesKIS) in Betrieb genommen. Seit diesem März sind zudem im neuen Kompetenzzentrum in Sursee alle ambulanten Angebote der Erwachsenen- sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie vertreten: das kinderpsychiatrische Ambulatorium, das erwachsenenpsychiatrische Ambulatorium, die Memory Clinic/ambulante Alterspsychiatrie, die Gemeindeintegrierte Akutbehandlung und die Tagesklinik. Mit der Realisierung wurde der Grundsatz «ambulant vor stationär» vorangetrieben. Als wichtige Weichenstellung bezeichnet die Lups zudem die geplante Realisierung des Ersatzneubaus Alterspsychiatrie in St. Urban mit Baubeginn im kommenden Jahr.

pd/cv/sda

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