Staatsanwaltschaft eröffnet Untersuchung gegen Dozenten des Berufsbildungszentrum Hohenrain

Von Amtes wegen prüft die Staatsanwaltschaft Emmen, ob sich Herbert Schmid, Dozent am Berufsbildungszentrum für Natur und Ernährung (BBZN) in Hohenrain, strafbar gemacht hat. Die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung verzichtete darauf, den Mann wegen Veruntreuung anzuzeigen.

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Herbert Schmid, Gemeindepräsident von Hohenrain, unterwegs im Dorfkern. (Bild: Nadia Schärli, 9. November 2016)

Herbert Schmid, Gemeindepräsident von Hohenrain, unterwegs im Dorfkern. (Bild: Nadia Schärli, 9. November 2016)

(pd/spe) Die Staatsanwaltschaft Emmen hat eine Untersuchung gegen Herbert Schmid, Dozent am BBZN in Hohenrain eingeleitet, wie sie am Montag mitteilte. Der Beschuldigte stehe unter Verdacht, dass er in seiner Funktion als Dozent illegal Gelder veruntreut habe. Schmid ist auch Gemeindepräsident von Hohenrain.

Die Verantwortlichen der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung hatten darauf verzichtet, eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft einzureichen. Denn der Beschuldigte habe sich kooperativ gezeigt und den Betrag zurückbezahlt, so die Verantwortlichen der Dienststelle (wir berichteten).

Die Staatsanwaltschaft Emmen prüft nun aber von Amtes wegen, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt. Bis zum Abschluss der Untersuchung gelte die Unschuldsvermutung, so die Staatsanwaltschaft.