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Staatsanwaltschaft fordert sechs Jahre für Bombendroher von der Mall of Switzerland

Ein Mann, der im März 2018 im Kanton Luzern eine Bombendrohung gegen die Mall of Switzerland ausgesprochen hat, muss sich vor dem Kriminalgericht verantworten. Nach der Drohung gegen die Mall hat er die Polizei erpresst und Geld verlangt. Die Staatsanwaltschaft Emmen fordert eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren.
Die Situation am Mittwochmittag vor der Mall of Switzerland. (Bild: Pius Amrein, Ebikon, 14. März 2018)

Die Situation am Mittwochmittag vor der Mall of Switzerland. (Bild: Pius Amrein, Ebikon, 14. März 2018)

(fmü) Die Staatsanwaltschaft Emmen hat die Untersuchung gegen den beschuldigten Mann aus dem Kanton Luzern abgeschlossen, schreibt sie am Dienstag in einer Medienmitteilung. Dieser hatte im März 2018 Verantwortliche der Mall of Switzerland kontaktiert und telefonisch eine Bombendrohung ausgesprochen. Das ganze Gebäude wurde daraufhin evakuiert. Vor Ort wurde aber kein Sprengstoff sichergestellt. Durch die Drohung entstand für die Mall, den dort eingemieteten Geschäften und der Feuerwehr ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken.

Festnahme bei Geldübergabe

Kurz darauf drohte der Beschuldigte erst telefonisch und dann schriftlich mit einer weiteren Bombe in einem Gebäude im Kanton Luzern und forderte von der Polizei einen Bargeldbetrag von 150'000 Franken. Später erhöhte er die Forderung auf 200'000 Franken. Der Bombendroher konnte am 17. März 2018 bei der geplanten Geldübergabe festgenommen werden. Er befand sich während 25 Tagen in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft Emmen klagt den Mann an wegen Schreckung der Bevölkerung, mehrfacher arglistiger Vermögensschädigung, falschem Alarm und versuchter Erpressung mit Bedrohung vieler Menschen, heisst es in der Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren. Die Anklage wurde dem Kriminalgericht überwiesen. Bis zu einem Urteil gelte die Unschuldsvermutung. Ein Verhandlungstermin sei noch nicht traktandiert.

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