STAATSRECHNUNG 2008: 22,6 Millionen Franken Plus in Nidwalden

Die Nidwaldner Regierung hat die Staatsrechnung 2008 verabschiedet. Die Staatsrechnung schliesst um 30,8 Millionen Franken besser ab als budgetiert.

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Achtung beim Geldwechseln auf offener Strasse.(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Achtung beim Geldwechseln auf offener Strasse.(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Einsparungen im Bereich der Aufwendungen und deutlich höhere Steuererträge haben dazu geführt, dass die Staatsrechnung des Kantons Nidwalden mit einem Überschuss von 22,6 Millionen Franken abschliesst, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Nidwalden. 

Der bessere Abschluss der Laufenden Rechnung sei in erster Linie auf bedeutend höhere Erträge der Kantonalen Steuern (+ 23,5 Millionen Franken zurückzuführen. Die gesamte Rechnungsverbesserung gegenüber dem Voranschlag betrage rund 30,8 Millionen Franken.

Mehr als 22 Millionen Franken Rücklagen
Zusammen mit der Rücklage für Leistungen des Kantons an Gemeinden für die Steuergesetzrevision 2009 konnten 22,58 Millionen Franken an Rücklagen für spätere Aufwendungen beziehungsweise Ertragsausfälle verbucht werden, schreibt die Staatskanzlei weiter. 

Die Bruttoinvestitionen liegen bei 95,5 Millionen Franken. Dies sind 30,8 Millionen Franken mehr als im Voranschlag budgetiert waren, schreibt die Staatskanzlei. Zur Ausgabensteigerung habe insbesondere der Bereich Nationalstrassenbau (+ 28,4 Millionen Franken) beigetragen.

Die Auswirkungen der geplanten Steuergesetzrevision 2011 werden laut Mitteilung zu einer Verbesserung der Standortattraktivität des Kantons Nidwalden beitragen. Der Ausgleich der kalten Progression (voraussichtlich 2011) werde zu Steuerausfällen für den Kanton und die Gemeinden führen und den Steuerzahlern eine Entlastung bringen.

ana