Staatsrechnung mit 197 Millionen Überschuss

Die Luzerner Staatsrechnung 2007 schliesst bedeutend besser ab als budgetiert. Sie weist einen Überschuss von 197 Millionen Franken aus, budgetiert waren lediglich 0,6 Millionen Franken.

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Marcel Schwerzmann, Vorsteher des Finanzdepartementes des Kantons Luzern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Marcel Schwerzmann, Vorsteher des Finanzdepartementes des Kantons Luzern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Er könne sich nicht an ein ähnlich gutes Ergebnis des Kantons erinnern, sagte Finanzdirektor Marcel Schwerzmann. Die gute Konjunktur, eine strikte Ausgabendisziplin und weitsichtige Investitionen seien die Schlüssel für den hohen Überschuss.

Der Aufwand in der Staatsrechnung fiel mit 3,4 Milliarden Franken um 43 Millionen Franken tiefer aus als budgetiert. Auf der anderen Seite lagen die Erträge 2007 mit 3,6 Milliarden Franken um 153,4 Millionen Franken über dem Budget.

Mehreinnahme bei den Spitälern
Bei den Erträgen schlugen die 72,3 Millionen Franken über Budget liegenden Steuereinnahmen und die um 55,8 Millionen Franken höheren Entgelte zu Buche. Dies vor allem aufgrund Mehreinnahmen bei den Spitälern. 15,8 Millionen Franken spülte der Verkauf von Aktien der Luzerner Kantonalbank in die Kassen.

Der Kanton Luzern kann seine Nettoschuld um rund 180 Millionen Franken abbauen. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt von 3210 auf 2670 Franken. Damit hat der Kanton erstmals die Vorgaben aus dem Finanzleitbild erfüllt, die bis 2010 eine Pro-Kopf-Verschuldung von maximal 3000 Franken vorschreibt.

sda