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Stabwechsel in der Luzerner Residenz Sonnmatt

Annette Badillo übergibt die Direktion des Kurhotels oberhalb der Stadt Luzern an Urs Niffeler. Die Liaison von Wohlbefinden und Gesunden steht auch künftig im Zentrum.
Balz Bruder
Annette Badillo übergibt die Direktion des Kurhotels und Residenz Sonnmatt an Urs Niffeler. Bild: Balz Bruder (Luzern, 15. Mai 2018)

Annette Badillo übergibt die Direktion des Kurhotels und Residenz Sonnmatt an Urs Niffeler. Bild: Balz Bruder (Luzern, 15. Mai 2018)

Zäsur in Kurhotel und Residenz Sonnmatt oberhalb Luzern: Heute Freitag verabschiedet sich Annette Badillo nach knapp siebeneinhalb Jahren als Direktorin – und übergibt das Zepter an Urs Niffeler. «Es ist nicht leicht, das Haus nach einer so intensiven Zeit zu verlassen», sagt Badillo. Doch erstens hat sie mit dem «Weiterwandern» nach Andalusien ein grosses Projekt für ihren nächsten Lebensabschnitt vor sich. Und zweitens bleibt sie der Sonnmatt, die mehrheitlich der Anliker-Gruppe gehört, als Verwaltungsrätin erhalten.

Die abtretende Direktorin hat das Unternehmen, das medizinisch von der Hirslanden Klinik St. Anna versorgt wird und über eigene Pflegeteams und Physiotherapie verfügt, erfolgreich durch eine Phase des Umbruchs geführt. Im Zuge der neuen Spitalfinanzierung entschloss sich die Sonnmatt, das Rehabilitationsangebot zu stärken und hat dies Anfang 2016 mit dem Einstieg der RehaClinic-Gruppe erfolgreich umgesetzt. Ein guter Entscheid, wie Badillo findet, denn die Sonnmatt war seit der Gründung im Jahr 1908 stets ein Ort, wo sich Wohlbefinden und Gesunden die Hand reichten - erst recht seit 1999, als im historischen Jugendstil-Hotel eine Residenz mit 33 Appartements eröffnet wurde. Die Synergien zwischen Kurhotel, Pflegewohnen und Residenz auf der einen, Rehabilitation auf der anderen Seite, sind gross.

In diesem Sinn will auch der neue Direktor, der über breite operative Führungserfahrung im Gesundheitswesen verfügt, die Sonnmatt weiterentwickeln. «Wir sind eine Institution für die Bedürfnisse von älteren Menschen», sagt Urs Niffeler, «gleichzeitig aber auch ein Ort, wo sich Menschen jeden Alters erholen und rehabilitieren können.» Und – nicht zuletzt: «Wir sind auch ein Ort, wo Wanderer und Velofahrer einkehren können, Familienfeste gefeiert werden oder einfach gediegen gespeist werden kann.» Die Sonnmatt sei zwar in der Tat ein Haus, wo Privatversicherte und Selbstzahler in der Mehrheit sind. Gleichzeitig sei es in Hotellerie und Gastronomie aber auch ein öffentlicher Ort.

Schon Klee und Hesse genossen die Sonnmatt

Dass der Genius loci dem laut Eigendefinition «schönsten Kurhotel der Schweiz» dabei hilft, versteht sich von selbst. Ihn haben auch Hermann Hesse, Paul Klee und Martin Buber genossen. Das weitläufige Gelände umfasst mit Wald und Wiesen rund 25 Hektaren. Und die Sicht über den See und Richtung Stadt kennt ohnehin kein Mass. Urs Niffeler, ehemaliger Leiter der Gesundheitsversorgung des Kantons Aargau und früherer Gemeindepräsident in Mauensee, sieht denn auch, im Wissen und den stetigen Wandel der Ansprüche, Potenzial für die Weiterentwicklung der Angebotspalette.

Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Zunächst geht es für den neuen Direktor darum, den Geist des 1910 von Gründer Heinrich Ferdinand Hotz eröffneten Hauses einzusaugen und ihm den eigenen Atem einzuhauchen. Nicht mit jenem der abtretenden Direktorin im Nacken – aber im Bewusstsein, dass er «einen einzigartigen Betrieb» übernimmt.

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