STADIONBAU: FCL will Schuldfrage schnell klären

Wegen der Verzögerungen beim Stadionbau fehlen dem FCL drei Millionen Franken. Jetzt lädt er alle Beteiligten zu einem Krisengespräch ein.

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Für den FCL besonders ärgerlich sei, «dass der Schaden auf dem Grundstück der CS, bei den Hochhäusern, entstanden ist, und nicht auf dem Stadion-Areal.» Luzerns Präsident Walter Stierli. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Für den FCL besonders ärgerlich sei, «dass der Schaden auf dem Grundstück der CS, bei den Hochhäusern, entstanden ist, und nicht auf dem Stadion-Areal.» Luzerns Präsident Walter Stierli. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Insgesamt mindestens drei Millionen Franken büsst der Club ein, weil er nicht wie geplant im Februar 2011 in die Swissporarena einziehen kann. Aufgrund von Problemen mit dem Grundwasser verzögert sich das ganze Bauprojekt.

Auch Bernhard Alpstäg, Patron der Swisspor-Unternehmensgruppe, glaubt, dass der finanzielle Schaden erheblich ist. Trotzdem sei eine aussergerichtliche Lösung sicherlich die beste. «Ein langer juristischer Streit würde dem FCL schwer schaden.»

Auch Stierli hofft darauf, einen Juristenstreit umgehen zu können. «Ein runder Tisch ist das, was wir jetzt brauchen.» In den nächsten Tagen sollen diesbezüglich alle involvierten Parteien angegangen werden.

«Jeder muss mitmachen; auch die Stadt als Grundeigentümerin und der Kanton als Bauherr der Zentralbahn», deren Baustelle womöglich Schuld sei, dass das Grundwasser auf die andere Seite gedrückt worden sei. Auch die Credit Suisse will der FCL-Präsident am Tisch haben.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.