STADT: Die SVP stellt sich gegen den «Plan lumière»

Ein überparteiliches Komitee von nicht-parteigebunden Bürgern hat das Referendum gegen das neue Beleuchtungskonzept ergriffen – und erhalten nun Unterstützung von der SVP.

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Die drei Varianten im Probebetrieb am Reusssteg: Die bisherige Laterne, die silberne und die dunkle Stele. (Bilder Manuela Jans/Neue LZ)

Die drei Varianten im Probebetrieb am Reusssteg: Die bisherige Laterne, die silberne und die dunkle Stele. (Bilder Manuela Jans/Neue LZ)

Es geht der SVP dabei vor allem um die geplanten Stelen, welche die «sehr beliebten» Pseudo-Laternen aus dem Jubiläumsjahr 1978 (800 Jahre Stadt Luzern) ersetzen sollen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Unterstützt werde das Referendum unter anderem, da sich – wie bei der Ablehnung des Reusswehrausbaus – gezeigt habe, dass massive Eingriffe ins Stadtbild von der Bevölkerung abgelehnt würden. Zudem seien die Laternen noch voll funktionstüchtig und hätten eine Lebensdauer von noch mindestens 20 Jahren. Auch der Preis für die Stelen stehe in keinem Verhältnis.

Harsche Kritik wird am Stadtrat geübt, der versuche, «über die Köpfe des Volkes hinweg eine Lösung dem Volk aufzuzwingen».

scd