STADT: Grand Hotel Europe geht an Architekten

Das Viersternehaus an der Haldenstrasse ist verkauft. Aus den 180 Zimmern könnten Wohnungen werden.

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Seine Tage als Hotel sind gezählt: Das Europe. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Seine Tage als Hotel sind gezählt: Das Europe. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Anwälte und Wirtschaftsprüfer statt Sightseeing- oder Businesstouristen: Diese Woche besuchten Finanzspezialisten das Grand Hotel Europe an der Luzerner Haldenstrasse. Grund: Verkauf des 1872 erbauten Viersternehauses – nach dem «Astoria» (250 Zimmer) und dem «Radisson» (189) mit 180 Zimmern drittgrösste Hotel in Luzern. Dies bestätigten mehrere von einander unabhängige Quellen gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung.

Das Luzerner Architekturbüro Romano & Christen hat diese Woche einen Vorvertrag unterzeichnet. Romano & Christen planen derzeit etwa den Mülipark Schüpfheim mit 12 Mehrfamilienhäusern 45 Mietwohnungen und 54 Eigentumswohnungen oder den markanten Neubau im Weingut Rosenau auf der Horwer Halbinsel.

Im Hotel selber ist man überrascht. Direktor Agapios Panayiotou sagt: «Das Grand Hotel Europe arbeitet sehr profitabel. Wir erarbeiten derzeit gerade das Budget der nächsten zwei Jahre, ich kann mir einen Verkauf zum jetztigen Zeitpunkt nicht vorstellen.»

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.