STADT LUZERN: 3-Kilogramm-Platten krachen aufs Bahnperron

Sturm Joris hat schwere Eternitplatten vom Bahnhofdach gefegt. Bahnpassagiere hatten riesiges Glück.

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Ein Bruchstück einer der Eternitplatten, die vom Bahnhofdach fielen. Im Hintergrund sieht man Stapel der Platten auf dem Dach. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein Bruchstück einer der Eternitplatten, die vom Bahnhofdach fielen. Im Hintergrund sieht man Stapel der Platten auf dem Dach. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Mitten in der Stosszeit sind am Freitagnachmittag im Bahnhof Luzern mehrere 3 Kilogramm schwere Eternitplatten vom Dach auf die Perrons geknallt – aus 15 Metern Höhe. Schuld daran war Sturm «Joris», der mit über 140 Stundenkilometern über die Zentralschweiz fegte. «Der Sturm hat die mit Draht gesicherten Welleternitplatten, die auf dem Dach des Bahnhofs liegen, durch eine offene Luke im Glasdach gedrückt», sagt Roman Marti, Mediensprecher der SBB. Die Platten seien Reserve-Elemente, die schon seit Jahren auf dem Dach lagern würden, so Marti. Um so einen Vorfall künftig zu vermeiden, werden nun alle Platten an einem anderen Ort gebracht.

Der Sturm hat noch weitere Schäden angerichtet. Allein im Kanton Luzern kostet deren Behebung 1,5 Millionen Franken. Den grössten Teil machen abgedeckte Dächer aus. 

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.