STADT LUZERN: 3,1 Millionen für die Sicherheit im Stadthaus

Der Luzerner Stadtrat beantragt beim Grossen Stadtrat 3,1 Millionen Franken, um im Stadthaus die Sicherheitsmängel zu beheben und Sanierungsarbeiten durchzuführen.

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Das Luzerner Stadthaus ist sanierungsbedüftig. (Archivbild Markus Forte/Neue LZ)

Das Luzerner Stadthaus ist sanierungsbedüftig. (Archivbild Markus Forte/Neue LZ)

Am 1. Januar 2010 fusionieren Littau und Luzern. Mitarbeiter aus Littau werden ihre neuen Arbeitsplätze in Luzern beziehen, wodurch im im gesamten Stadthaus bauliche Massnahmen nötig werden. Wie die Stadt Luzern mitteilt, bietet dies Gelegenheit, die seit langem bekannten Sicherheitsmängel im alten Stadthausteil zu beheben. Dazu beantragt der Stadtrat dem Grossen Stadtrat 3,1 Millionen Franken.

Mit verschiedenen Massnahmen sollen der Brandschutz und die Fluchtwegsicherung auf den Stand der in den 1990er Jahren um- und neugebauten Gebäudeteile angepasst werden. Die beiden Treppenhäuser des alten Stadthauses sollen auf allen Geschossen mit Brandschutztüren abgetrennt werden. Zudem wird im alten Stadthaus eine Brandmeldeanlage installiert. Dadurch wird einerseits eine verbesserte Alarmierung im Ernstfall sichergestellt, anderseits werden laut Mitteilung gesicherte Fluchtwege für die rund 500 Mitarbeiter in diesem Teil sowie für die Besucher geschaffen.

Gleichzeitig mit diesen Arbeiten werden Sanierungsarbeiten in den Korridorzonen (Ersatz der Bodenbeläge) und Fenstersanierungen im Erdgeschoss ausgeführt.

ana