STADT LUZERN: «Abriss hätte verhindert werden können»

Der Abbruch der «Schmiede» wird von links und rechts kritisiert. Die SVP spricht von Salamitaktik, die SP von Heimatverlust.

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Die «Schmiede» am Pilatusplatz. (Bild Edi Wismer/Neue LZ)

Die «Schmiede» am Pilatusplatz. (Bild Edi Wismer/Neue LZ)

Das Wirtshaus zur Schmiede am Pilatusplatz soll abgerissen werden. Nun nehmen die Parteien Stellung. Am grössten scheint der Ärger bei der SVP: «Der Stadtrat hat zur unehrlichen Salamitaktik gegriffen. Zuerst lässt man den ungeliebten Bau vorsätzlich 40 Jahre lang verlottern und hilft dann ein wenig nach»

In die gleiche Richtung, argumentiert SP-Grossstadträtin Alice Heijman: «Der Abbruch hätte verhindert werden können, wenn man im Vorfeld genauerere Abklärungen gemacht hätte.» Auch von den Grünen gibt?s Kritik. Es sollen mögliche Alternativen überprüft werden, bevor die Bagger vorfahren.

Auch CVP und FDP bedauern den Abriss, haben aber Verständnis für den Entscheid. Die FDP verweist auf die mit einer Sanierung verbundenen hohen Kosten. Das Aktionskomitee Rettet die Schmiede hat inzwischen rund 900 Unterschriften gesammelt. Das Komitee fordert eine Sanierung des baufälligen Gebäudes. Die Petition ist noch am Laufen.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.