STADT LUZERN: Ärger in Israel wegen Einstein-Urkunden

In der Galerie Fischer gingen zwei Urkunden für 420'000 Franken weg. Jetzt steht plötzlich die Frage im Raum: Hat sich hier jemand unrechtmässig bereichert?

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Auktionator Kuno Fischer mit der Doktorats-Urkunde Einsteins. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Auktionator Kuno Fischer mit der Doktorats-Urkunde Einsteins. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Am Montag sind in der Galerie Fischer in Luzern zwei Urkunden des weltberühmten Physikers Albert Einstein versteigert worden. Nun werden Stimmen aus Israel laut, die sich fragen: Hat sich hier einer unrechtmässig bereichert? Und: Sollte der Erlös nicht im Sinne Einsteins einer Steiftung für bedürftige Studenten zukommen?

Hintergrund der Vorwürfe ist der Umstand, dass der ehemalige Besitzer durch Zufall zu den Urkunden kam. Seine Tante hatte das Haus von Einsteins erster Frau Mileva übernommen. Der heute 82-Jährige fand dort per Zufall die Urkunden, die ihm seine Tante überliess. Auktionator Kuno Fischer ärgert sich über die nachträglich erhobenen Vorwürfe gegenüber dem ehemaligen Besitzer. Er sagt: «Wir haben bei unserem Rechtsdienst abklären lassen, ob hier alles mit rechten Dingen zu und her geht, und dies wurde uns zugesichert.»

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.