STADT LUZERN: Allmend: Stadtrat ist nicht beunruhigt

FDP-Grossstadtrat Martin Merki wollte vom Luzerner Stadtrat wissen, welche Auswirkungen die Bauverzögerungen auf der Allmend auf die Stadt haben. Der Stadtrat findet: «Verzögerungen gehören zum Bauen.»

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Die Baustelle auf der Luzerner Allmend Anfang Mai. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Baustelle auf der Luzerner Allmend Anfang Mai. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Im Namen der FDP-Fraktion hat Martin Merki eine Dringliche Interpellation beim Luzerner Stadtrat eingereicht. Sie trägt den Titel: «Bauverzögerungen auf der Allmend – Auswirkungen auf die Stadt Luzern». In der Interpellation will Merki wissen, wie die von der öffentlichen Hand bestellten Anlagen (zum Beispiel Leichtathletik-Anlagen oder Hallenbad) von den Verzögerungen betroffen sind.

Der Stadtrat schreibt in seiner Antwort, dass «noch nicht genau abschätzbar» sei, welche Konsequenzen sich aus den Verzögerungen ergeben. Das Hallenbad werde aber auf jeden Fall erst im Sommer/Herbst 2012 statt wie vorgesehen im Frühjahr eröffnet werden. Die Leichtathletik-Tribüne «sollte nicht betroffen sein», schreibt der Stadtrat weiter. Und: «Es ist anzunehmen, dass die bestehenden Provisorien länger benützt werden müssen als ursprünglich geplant».

Gegenüber dem FCL stehe die Stadt Luzern «in keiner Schadensersatz- oder anderen finanziellen Pflicht». Und für eine Bilanz zum Grossprojekt mit «Public Private Partnership» sie es noch zu früh, so der Stadtrat weiter. Das Projekt «Sportarena» erleide aus technischen Grünen eine Bauverzögerung. «Das ist zu akzeptieren und gehört zum Bauen.»

ana