STADT LUZERN: An der «Määs» lief doch alles sauber ab

Dem bisherigen Organisations­verantwortlichen für die Luzerner «Määs» können keine Dienstpflichtverletzungen vorgeworfen werden. Dies hat eine Untersuchung ergeben.

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An der «Määs» in Luzern. (Archivbild Daniel Tischler/Neue LZ)

An der «Määs» in Luzern. (Archivbild Daniel Tischler/Neue LZ)

Im Zusammenhang mit der Luzerner Herbstmesse hatten sich im vergangenen Sommer Schausteller beschwert, dass einzelne Schausteller mit ihren Fahrgeschäften gegenüber anderen bevorzugt worden seien. Der Angeschuldigte hatte die Vorwürfe stets bestritten.

Die eingeleitete Untersuchung zeigt nun, dass keine Dienstpflichtverletzungen nachgewiesen werden können, wie es in einer Medienmitteilung der Stadtpolizei Luzern heisst. Bei keiner der untersuchten Ungerechtigkeiten habe ein absichtliches Fehlverhalten nachgewiesen werden können.

Platzvergabe neu durch ein Gremium
Aufgrund der Untersuchungsergebnisse werden laut Mitteilung keine personellen Konsequenzen gezogen und die vorsorglich verfügte Entbindung des Organisationsverantwortlichen von allen Pflichten und Befugnissen im Zusammenhang mit der «Määs» werde aufgehoben.

Allerdings habe die Untersuchung aufgezeigt, dass das heutige Bewilligungsverfahren für die Luzerner Herbstmesse bei den Schaustellern teilweise auf grosse Unzufriedenheit stösst, heisst es weiter. Daher werden die Plätze nicht mehr wie bisher von einem einzelnen Platzchef sondern durch ein Gremium vergeben. Zudem soll die Ausschreibung früher als bisher erfolgen.

ana