STADT LUZERN: Anwohner sind gegen 2-Meter-Wände der SBB

Das geplante Lärmschutzprojekt der SBB in Luzern stösst auf Widerstand – auch von Seiten der Stadt. Der Leiter des Millionenprojekts rechnet mit Verzögerungen.

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Die Standorte der geplanten Lärmschutzwände. (Grafik Loris Succo/Neue LZ)

Die Standorte der geplanten Lärmschutzwände. (Grafik Loris Succo/Neue LZ)

Insgesamt acht Einsprachen sind beim Bundesamt für Verkehr eingegangen. Sie richten sich gegen das von den SBB geplante Lärmschutzprojekt im Quartier Basel-/Bernstrasse. Dieses sieht drei zwei Meter hohe Lärmschutzwände aus Aluminium vor. Die Schutzwände mit einer Länge von 130, 550 und 800 Metern sollen nördlich des Gütsch-Tunnels errichtet werden.

Eine der Einsprachen stammt von der Stadt Luzern. «Die Einsprache ist vorsorglich erfolgt», sagt Gregor Schmid, Leiter Umweltschutz bei der Stadt. Es gehe dabei um mehrere noch nicht definitiv geklärte Detailfragen – grundsätzlich stehe man aber hinter dem Projekt. Eine andere Einsprache stammt vom Verein Babel, der sich für die Entwicklung des Quartiers Basel-/Bernstrasse einsetzt. Die Forderung: Die Aluminium-Lärmschutzwände sollen ästhetisch ins Quartier passen. Bei den SBB zeigt man sich über die Einsprachen wenig überrascht. Man strebe eine Einigung mit allen Parteien an – diese könnten mit ihren Anliegen theoretisch bis vors Bundesgericht gelangen.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.