STADT LUZERN: Autofreie City stösst auf Zustimmung

Das Ziel ist das gleiche: Die Parteien wollen eine Stadt Luzern mit Lebens­qualität. Nur: Wie erreicht man das?

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Die Stadt Luzern soll vom Verkehr entlastet werden. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Stadt Luzern soll vom Verkehr entlastet werden. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Eine Vision für die Schublade sei der Vorschlag von Stadträtin Ursula Stämmer, die Luzerner Innenstadt autofrei zu machen. So sieht es Werner Schmid, SVP-Fraktionschef. Er ist der Einzige aus den Grossstadtratsfraktionen, der sich gegen die Idee stellt, die Stämmer formuliert hat. Sie kann sich vorstellen, in der City nur noch Fahrten mit Spezialbewilligungen zu erlauben. Mehr Goodwill erntet die Vision bei FDP, CVP, SP, Grünen und Grünliberalen. «Das Ziel der Vision ist in unserem Sinn, nämlich mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr zu erhalten», sagt etwa FDP-Fraktionschefin Laura Grüter Bachmann. Und Dominik Durrer von der SP meint: «Es ist positiv, dass der Stadtrat in Verkehrsfragen neue Impulse setzt.»

Neue Umfahrungsstrassen?
Wie das Ziel, weniger Autos in der Innenstadt zu haben, erreicht wird, darüber gehen die Meinungen auseinander. Für CVP-Fraktionschef Markus Mächler ist klar: «Eine komplette Schliessung der Innenstadt für Autos das geht nicht. Wir müssen aber Anreize schaffen, dass weniger Autos durch Luzern fahren.» Seine Lösung ist das Agglomerationsprogramm, in welchem unter anderem auch der Neubau von Umfahrungsstrassen vorgesehen sind.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.