STADT LUZERN: Bahnhof soll neu gestaltet werden

Pro Bahn Schweiz kritisiert die Platzverhältnisse beim Luzerner Bahnhof. VBL und SBB geben ihr Recht, schütteln teils aber über die Vorschläge die Köpfe.

Merken
Drucken
Teilen
Hier wirds oft eng: Pendler auf dem Perron im Luzerner Bahnhof. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Hier wirds oft eng: Pendler auf dem Perron im Luzerner Bahnhof. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Das tägliche Gedränge zu den Hauptverkehrszeiten im und um den Bahnhof Luzern beinhaltet erhebliches Panik- und Unfallpotenzial. Dieses wird noch grösser, wenn der neue Universitätsstandort eröffnet ist.» Davon ist Karin Blättler, Präsidentin von Pro Bahn Schweiz, Sektion Zentralschweiz, überzeugt. Karin Blättler schlägt folgende Massnahmen für eine Entwirrung am Bahnhof Luzern vor: Die Gleise auf den West- und Ostseiten sollen gekürzt werden. Dadurch kann auf beiden Seiten ein breiter Abgang zur Rail City, dem Untergeschoss des Bahnhofs, gebaut werden. Das Untergeschoss soll bis unter die Gleise vergrössert werden. Von jedem Perron aus sollen vier Abgänge in die vergrösserte Rail City führen. Der neue Busbahnhof soll vom Bahnhofplatz an die Zentralstrasse verlegt werden.

SBB und VBL sind gegenüber der Idee zwar etwas skeptisch, wollen die Massnahmen aber trotzdem prüfen. «Eine solche Idee scheint und sehr Visionär», sagt VBL-Sprecherin Silja Husar.

Simone Hinnen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.