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STADT LUZERN: Baukommission unterstützt neues Verkehrskonzept

Die Baukommission des Grossen Stadtrates empfiehlt das neue Verkehrskonzept des Stadtrates anzunehmen. Dafür soll ein Kredit von 2,6 Millionen Franken genehmigt werden.
Mit dem neuen Verkehrskonzept soll es weniger Stau in der Stadt Luzern geben. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Mit dem neuen Verkehrskonzept soll es weniger Stau in der Stadt Luzern geben. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

In der Stadt Luzern soll sich der Verkehr zu Stosszeiten weniger stauen. Erreicht werden soll dies mit zusätzlichen Ampeln auf Zufahrtsstrassen und Busspuren. Dies ist Teil des "Gesamtverkehrskonzeptes Agglomerationszentrum Luzern", das in Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem Kanton, dem Verkehrsverbund Luzern und dem Gemeindeverband LuzernPlus ausgearbeitet wurde. Im April hat der Stadtrat dafür beim Parlament einen Kredit von 2,6 Millionen Franken beantragt. Nun hat die Baukommission des Grossen Stadtrates das neue Verkehrskonzept behandelt. Die Kommission empfiehlt dem Grossen Stadtrat den Kredit zu genehmigen.

Für die Kommission waren zwei Punkte für die Annahme des Konzepts ausschlaggebend, teilte die Stadt Luzern mit. Die Massnahmen seien schnell umsetzbar und für wenig Geld würde eine grosse Wirkung erzielt.

Die Massnahmen im Überblick

In einem ersten Schritt sollen die Wesemlinstrasse, die Gesegnetmattstrasse, die Libellenstrasse und der Grenzweg/Kanonenstrasse mit Lichtsignalanlagen versehen werden. Die Zufahrten zu den Hauptstrassen sollen nur von 7 bis 8 Uhr und von 17 bis 19 Uhr dosiert werden und nur dann, wenn dies aufgrund des Verkehrs in der Innenstadt erforderlich ist. Sollte sich zeigen, dass diese Massnahmen nicht genügen, werden in einem zweiten Schritt auch die Brunnhalde, die Kaspar-Kopp- und die Schachenstrasse mit Dosierungsanlagen versehen.

Um die Busse auf der Dreilindenstrasse bevorzugen zu können, sollen die Autos während der Stosszeiten stadteinwärts über die unteren Abschnitte des Abendweges und der Adligenswilerstrasse geführt werden. Die Spur stadteinwärts wird für Busse sowie den Velo- und den Anwohnerverkehr reserviert. Um die Verlustzeiten der Buslinie 14 im Abschnitt Grosshof/Eichhof zu verringern, soll diese neu in beiden Richtungen über die Arsenalstrasse geführt werden. Dazu wird sie in eine Einbahnstrasse umfunktioniert, in der die Autos nur noch Stadtauswärts zugelassen werden. Sollten die Massnahmen des Gesamtverkehrskonzeptes nicht die gewünschte Wirkung zeigen, besteht die Möglichkeit, in einer zweiten Phase die Einfahrt in die Hirschmattstrasse während der Stosszeiten für Autos zu sperren. Dadurch liesse sich die Situation für den Busverkehr wesentlich verbessern.

pd/rlw

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