Stadt Luzern

Bevölkerung hilft Bruch-Kiosk und spendet über 20'000 Franken

Der Kiosk Edwin an der Klosterstrasse erlebt in diesen Tagen eine grosse Solidarität.

René Meier
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Edwin Suter betreibt im Luzerner Bruchquartier seinen gleichnamigen Kiosk.

Edwin Suter betreibt im Luzerner Bruchquartier seinen gleichnamigen Kiosk.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 6. April 2018)

Der Kiosk Edwin an der Klosterstrasse in der Stadt Luzern ist eine Institution. Das Geschäft existiert seit über 24 Jahren und hat sich als beliebter Quartiertreffpunkt etabliert. Besitzer ist Edwin Suter. Der Kiosk gehört zu den letzten Privatgeführten in der Stadt. Von Süssigkeiten über Fachmagazine bis hin zu Milch und Weisswein: Man findet (fast) alles in diesem Kiosk.

Doch Covid-19 geht auch an diesem Kiosk nicht spurlos vorbei. So hätte er eigentlich immer sieben Tage die Woche offen, und das bereits ab 5.30 Uhr morgens. Nun musste er aber seine Öffnungszeiten anpassen.

Für den Kiosk, der ums Überleben kämpft, wurde am Sonntag eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. Unter dem Stichwort Solidarität für Kiosk Edwin auf gofundme.com kann gespendet werden und das Resultat lässt sich sehen: Innerhalb von vier Tagen haben Hunderte Personen über 20'000 Franken für den Erhalt des Kiosks gespendet. Initiantin und Edwin sind überwältigt von der grossen Solidarität und können es kaum fassen. Die ersten Spenden werden am 28. Dezember ausgeschüttet.

Tele 1 hat den Kiosk 2011 porträtiert: