STADT LUZERN: Bourbaki: Dachlaterne wird saniert

Das denkmalgeschützte Gebäude des Bourbaki Panoramas bedarf kleinerer Unterhaltsarbeiten. Die Dachlaterne muss saniert und die Tambourwand mit der historischen Werbeschrift gefestigt werden.

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Nach 15 Jahren müssen Teile des Gebäudes des Bourbaki Panoramas in Luzern saniert werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Nach 15 Jahren müssen Teile des Gebäudes des Bourbaki Panoramas in Luzern saniert werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

In den nächsten Tagen erhält das historische Bourbaki Panorama auf der Seite der Friedenstrasse ein Baugerüst. Der Grund: Fachleute empfehlen nach 15 Jahren kleinere Unterhaltsarbeiten an der Gebäude-Aussenhülle. 

Zuerst werden an der Dachlaterne der historischen Rotunde Feuchtigkeitsschäden behoben. Dazu werden gemäss Mitteilung des Bourbaki Panoramas vermoderte Pfosten und einzelne Lamellen ersetzt. Die Laterne wird neu gestrichen und ausserdem eine Fallschutzeinrichtung angebracht, die SUVA-konformes Arbeiten auf dem Rotundendach erlaubt.

Auch ein wichtiges Wahrzeichen des Gebäudes von 1889 muss erneuert werden: Die Tambourwand mit der historischen Werbeschrift wird gefestigt. Die Sicherungsarbeiten am Verputz – dabei werden Risse, Hohlstellen oder Löcher gefüllt – werden mit farblich abgestimmtem Mörtel durchgeführt. Das Eindringen von Wasser in die Wand wird dadurch verhindert. Die Arbeiten dauern bis Ende Juli 2016.

32'000 Besucher im Jahr 2015

Das Bourbaki Panorama Luzern zeigt Szenen aus dem Februar 1871, als während des Deutsch-Französischen Krieges 87'000 Soldaten der französischen Ostarmee bei Les Verrières in die Schweiz strömten. Dort fanden sie durch eine Hilfsaktion des Roten Kreuzes Asyl. Im vergangenen Jahr zählte das europäische Kulturdenkmal 32'300 Besucher

pd/sda/chg

Unverzichtbares, charakteristisches Element

Die Dachlaterne ist ein charakteristisches Element der historischen Panoramarotunde. Als Teil des Ensembles von Rundbild, Faux-Terrain, optischem Apparat und Gebäude ist sie unverzichtbar. Auch heute noch ist sie für die Entlüftung des Panoramagebäudes zwingend und schützt die Lüftungsöffnungen vor eintretendem Regenwasser.