STADT LUZERN: Bund legt Studenten-Party trocken

Jus-Studenten wollen im Luzerner Ausgehlokal Knascht am Löwengraben eine Allinclusive-Party feiern. 30 Franken Eintritt, und dann sämtliche Getränke gratis, so die Idee. Jetzt greift der Bund ein.

Drucken
Teilen
Gibts nun was zu trinken oder nicht? (Karikatur Jals/Neue LZ)

Gibts nun was zu trinken oder nicht? (Karikatur Jals/Neue LZ)

«30 Franken zahlen, rein und los gehts! Kein Haken an der Sache! Alle Getränke im Preis inbegriffen, sprich Mineral, Bier, Cocktail, Long Drinks, Shots!»

Mit diesen Zeilen wirbt das Partylabel «Studentenfutter» auf dem Internet-Portal Facebook für seine Semesterbeginn-Sause heute Donnerstag Abend im Ausgehlokal Knascht am Löwengraben.

Bund verbietet günstige Abgabe
Für budgetbewusste Trinkfreudige ein verlockendes Angebot - wenn es denn erlaubt wäre. Denn seit Sommer 2007 legt sich die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) gegen solche All-inclusive-Partys ins Zeug, weil die Zahl dieser Angebote damals stark zugenommen hatte.

Laut Alkoholgesetz ist «die Vergünstigung oder Gratisabgabe von Spirituosen sowie jegliche Werbung dafür» verboten. Gemäss einer Mitteilung der EAV kommen solche Aktionen «Einladungen zum Rauschtrinken» gleich.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neue Luzerner Zeitung.