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STADT LUZERN: Chinesischer Superstar eröffnet Uhren-Boutique am Grendel

Ein Hauch von Hollywood mitten in Luzern: Am Donnerstagabend eröffnete die chinesische Filmschauspielerin Li Bingbing die erste Schweizer Boutique der Uhrenmarke Carl F. Bucherer. Das führte am Stadtluzerner Grendel zu einem Passantenstau.
Eine Dreierrunde eröffnet die Uhren-Boutique am Stadtluzerner Grendel (von links): Verwaltungsratspräsident Jörg G. Bucherer, der chinesische Filmstar Li Bingbing und Carl-F.-Bucherer-CEO Sascha Moeri. (Bild: LZ/Nadia von Euw, Luzern, 23. August 2017)

Eine Dreierrunde eröffnet die Uhren-Boutique am Stadtluzerner Grendel (von links): Verwaltungsratspräsident Jörg G. Bucherer, der chinesische Filmstar Li Bingbing und Carl-F.-Bucherer-CEO Sascha Moeri. (Bild: LZ/Nadia von Euw, Luzern, 23. August 2017)

Die internationale, von ihrer Heimbasis Luzern aus operierende Bucherer-Gruppe hat die schweizweit erste Boutique der eigenen Uhrenmarke Carl F. Bucherer eröffnet. Am Grendel in der Stadt Luzern gab es am Donnerstagabend eine feierliche Öffnung - mit einem unangekündigten Superstar aus der Filmbranche: Die chinesische Schauspielerin Li Bingbing (44) gab sich Ehre, um zusammen mit Jörg G. Bucherer, Verwaltungsratspräsident der Gruppe, und mit Carl-F.-Bucherer-CEO Sascha Moeri offziell das Eröffnungsband durchzuschneiden. Bingbing, die auch als Sängerin bekannt ist, hat auch in Filmproduktionen mitgespielt, die bei uns bekannt sind. So etwa die Streifen «Transformers: Ära des Untergangs » (2014) oder «Resident Evil: Retribution» (2012)

Die Carl-F.-Bucherer-Markenbotschafterin war nicht zum ersten Mal in der Schweiz, in Luzern hingegen schon. Und sie sparte nicht mit Lob für die Touristenstadt: «Es ist wunderschön hier. Wenn ich am Morgen im Hotel das Fenster öffne, sehe ich auf dieses prächtige Panorama.»

Spontanauflauf der asiatischen Touristen

Wie bekannt die 44-jährige Schauspielern zumindest im asiatischen Raum ist, zeigte der Spontanaufmarsch draussen vor der Filiale. Offenbar hatte sich Bingbings Anwesenheit unter den asiatischen Touristen rasch herumgesprochen, sie warteten geduldig bis der Filmstart zwecks Eröffungszeremonie vor die Boutiqe trat - um sie dann mit viel Jubel und Gekreische zu empfangen. Zeitweise war für Passanten kaum mehr ein Durchkommen. Die Fassade des Hauses war mit einem goldenen Vorhang zugedeckt, nach dessen Öffnung auf den Balkonen musiziert wurde - und am Ende ein goldener Konfettiregen vom Dach schoss.

Sascha Moeri, Chef der Uhrenmarke, sagte im Interview mit unserer Zeitung, was unter anderem das Ziel des neuen Geschäfts am Grendel 8 ist: «Wir haben unsere Filiale insbesondere für die lokale Kundschaft gebaut und hoffen natürlich, dass dieses Bekenntnis zu unserer Heimatstadt positiv wahrgenommen wird.» Carl F. Bucherer ist die Uhrenmanufaktur, die den Namen des Gründervaters trägt, ist ein Teil der Bucherer-Gruppe. Die Luzerner Uhrenmarke ist in über 25 Ländern mit 350 Verkaufspunkten präsent.

Die absoluten Top-Markenbotschafter der Luzerner Uhrenmacher, Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone, wurden am Donnerstagabend zwar nicht am Grendel gesichtet. Bekannte Schweizer Köpfe gab es bei Champagner und Häppli indes einige: So zeigte sich Sängerin Nubya lächelnd neben dem Berner Hollywood-Schauspieler Daniel Bernhardt («The Matrix Reloaded», «Die Tribute von Panem: Catching Fire»), SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel diskutierte eifrig mit Casino-Luzern-Verwaltungsratspräsident Guido Egli und dem ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der Luzern Tourismus AG, Adelbert Bütler.

Dass Luzern auch einen internationalen Sportstar hat, rief die Präsenz von Andy Schmid in Erinnerung: Der Handballer der Rhein Neckar Löwen ist wiederholt zum wertvollsten Spieler der Deutschen Bundesliga gewählt worden und gilt für viele als derzeit bester Spielmacher der Welt.

Moderierend durch die Eröffnungsfeier führte die Luzerner Ex-Miss-Schweiz Bianca Sissing, als offizielle Vertretung des Luzerner Stadtrates gab sich Finanzdirektorin Franziska Bitzidie Ehre. Und auch für die hiesige Tourismusbranche war der Anlass Chefsache: Tourismusdirektor Marcel Perren darf an einer solchen Boutique-Eröffnung mit rotem Teppich natürlich nicht fehlen.

red/jem

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