Stadt Luzern
Das Eisfeld «Live on Ice» beim KKL öffnet heuer wieder – mit Zertifikatspflicht, aber ohne Christbaum

Wegen Corona fiel das Herumkurven auf der Eisbahn beim Europaplatz letztes Jahr ins Wasser. Heuer findet «Live on Ice» wieder statt, allerdings mit Auflagen – und einer Vermisstmeldung.

Simon Mathis
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Das Eisfeld vor dem KKL wird dieses Jahr wieder zugänglich sein.

Das Eisfeld vor dem KKL wird dieses Jahr wieder zugänglich sein.

Bild: Emanuel Ammon/Aura (Luzern,
27. November 2014)

Das beliebte Eisfeld «Live on Ice» vor dem Kultur- und Kongresszentrum (KKL) in der Stadt Luzern konnte vergangenes Jahr wegen Corona nicht aufgebaut werden. Dieses Jahr aber wird das Eisfeld wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich sein – wie gewohnt kostenlos. Dies ist der Website der Veranstaltung zu entnehmen. Das Eisfeld, das vom Lichtkünstler Gerry Hofstetter betrieben wird, steht unter dem Patronat der Luzern Tourismus AG.

«Der Anlass wird mit Zertifikatspflicht durchgeführt», schreibt Sibylle Gerardi, Mediensprecherin von Luzern Tourismus, auf Anfrage. Es gelte 3G: Man muss also geimpft, genesen oder getestet sein, um vom 25. November bis 2. Januar den Bereich rund um das Eisfeld zu betreten. «So können sich die Gäste dann frei und ohne Maske auf dem Gelände bewegen», erläutert Gerardi. Der Veranstalter Gerry Hofstetter werde das Schutzkonzept auch mit den Verantwortlichen der Winteruniversiade abstimmen, die im Dezember ebenfalls auf dem Europaplatz präsent sein wird.

Christbaum gesucht

Einen Wermutstropfen gibt es. Denn wahrscheinlich wird der Europaplatz dieses Jahr ohne Christbaum auskommen müssen. Wie der «Anzeiger Luzern» berichtet, fanden sich nämlich keine Sponsoren für den Tannenbaum, der dort traditionell aufgestellt wird. Bis 2019 hat das KKL den Baum gemeinsam mit verschiedenen Sponsoren finanziert, wegen Corona fand sich dann 2020 kein Geldgeber.

Eingesprungen ist im vergangenen Jahr einmalig der Ali-Fonds der Stadt Luzern, der sich für die Attraktivierung der Innenstadt einsetzt. Vermittelt wurde diese Finanzierung vom Verein Weihnachten Luzern. Dessen Präsident Albert Schwarzenbach bedauert, dass dieses Jahr keine Lösung für den Christbaum gefunden werden konnte. «Das ist natürlich schade, aber wir als Verein mit begrenztem Budget können das leider nicht stemmen.» Laut Schwarzenbach würde der Tannenbaum mitsamt Transport und Installation ungefähr 15'000 Franken kosten.

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