STADT LUZERN: Das Hotel Gütsch erhält ein Facelifting

Das Hotel Gütsch über den Dächern Luzerns erhält ein schöneres Gesicht. Wie es dereinst aber genau aussehen soll, dazu wird geschwiegen – noch.

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Das Modell des künftigen Château Gütsch. Ganz neu wird der zweiteilige Bau auf der linken Seite. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Das Modell des künftigen Château Gütsch. Ganz neu wird der zweiteilige Bau auf der linken Seite. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Mindestens 50 Zimmer soll das Hotel Château Gütsch, das die Château Gütsch Immobilien AG und Tochter der russischen National Reserve Corporation (NRC) bewirtschaftet, später haben. So schwebt es jedenfalls dem Architekten-Team der ARGE Marques AG vor, das die Projektausschreibung gewonnen hat. Doch wann die Zimmer genau bezugsfertig sein werden, ist noch unklar. Markus Wassmer, der Projektverantwortliche, sprach an der Medienkonferenz vom Dienstag vom Jahr 2011, in dem das Hotel wieder voll in Betrieb sein könnte.

Die wichtigsten Änderungen betreffen den Bereich bei der Gütschbahn-Bergstation. Dort soll ein neuer Komplex entstehen mit Dachgarten, Hotelzimmern und grösseren Konferenzräumen. Neu werden ein Spa- und Wellness-Center sowie eine Tiefgarage gebaut. Was das Ganze schliesslich kosten soll, will Wassmer noch offen lassen. Nur so viel: «Wir bewegen uns im zweistelligen Millionenbereich.»

Und was wird aus der Gütschbahn?
Auch die Gütschbahn wird in das Projekt eingebunden werden, versprach Daniele Marques und fügte an: «Das Hotel Gütsch ist nur das Hotel Gütsch mit Bergbahn.» Ausserdem soll das Hotel auch nach dem Umbau für einheimische Besucher offen bleiben. Der Zugang vom Gütschwald her bleibt laut Markus Wassmer bestehen und auch die Restaurant-Terrasse ist für Besucher geöffnet.

Bilder und Visualisierungen des Projekts werden im Dezember beim nächsten Medientermin vorgestellt.

Nadine Aregger/Zisch