STADT LUZERN: Das KKL-Dach steht weiter unter Beobachtung

Die Vorarbeiten im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Reduktion der Kupferabschwemmung vom Dach des KKL Luzern schreiten voran. Zudem wurde die Dachkonstruktion kontrolliert.

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Inspektion und Revision des KKL-Daches im April 2009. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Inspektion und Revision des KKL-Daches im April 2009. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Vom Dach des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) wird zuviel Kupfer abgeschwemmt. Die Gegenmassnahmen schreiten nun laut einer Mitteilung des KKLs voran. Auf Basis des Berichtes der Ernst Basler+Partner AG haben sich die Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern (uwe) und das KKL Luzern geeinigt, zwei Varianten näher zu prüfen:

  • Filteranlage im inneren Seebecken 
  • Beschichtung des Kupferdaches

Mängel bei der Dachkonstruktion
Unabhängig von den Massnahmen gegen die Kupferabschwemmung musste das Dach des KKLs einer Inspektion unterzogen werden. Diese brachte Mängel bei der Dachkonstruktion zutage. Bei der ausführenden ARGE TU mussten Mängel angemeldet werden, die sich auf die Verarbeitung des Kupferbleches bezogen. So dringt laut Mitteilung zum Beispiel bei den Überschiebeblechen, den Verbindungsfalzen und bei den Anschlüssen der Rinnen Wasser ein.

Die ARGE TU hat an einigen Stellen Nachbesserungen vorgenommen. Die Trägerschaft des KKLs hat eine Expertengruppe damit beauftragt, den Zustand des Daches nochmals genau zu prüfen, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Untersuchungen dauern noch an und schliessen die Frage der Umsetzungsmassnahmen zur Reduktion der Kupferabschwemmung gleich mit ein.

Bericht im März 2010 schafft Klarheit
Sollte sich erweisen, dass Teile des Kupferbleches ersetzt werden müssen, würde sich die Variante Beschichtung des Bleches oder der Einbau neuer beschichteter Bleche aufdrängen. Daher wird nun der Bericht des Expertenteams abgewartet. Der Schlussbericht wird im März 2010 vorliegen.

ana