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Stadt Luzern: Das Wey-Quartier
erhält einen «Thai Frosch»

Seit Juni ist die Bäckerei an der Luzerner Stadthofstrasse geschlossen. Nun soll dort ein Thai-Take-away eröffnen. Dahinter steht die Bäckerfamilie.
Sandra Monika Ziegler
Familie Schnider im Glück: Luca, Loredana, Kay und Walter Vater eröffnen in der ehemaligen Wey-Bäckerei einen Take-away. Bild: Nadia Schärli (Luzern, 22. Oktober 2018)

Familie Schnider im Glück: Luca, Loredana, Kay und Walter Vater eröffnen in der ehemaligen Wey-Bäckerei einen Take-away. Bild: Nadia Schärli (Luzern, 22. Oktober 2018)

Das Quartier hatte dieses Jahr bereits zwei beliebte Treffpunkte verloren. Zum einen das Restaurant Weinhof, zum anderen die Wey-Beck an der Stadthofstrasse. Während die Besitzerfamilie des Weinhof-Gebäudes weiterhin nach einem neuen Pächter oder Mieter der Räumlichkeiten sucht, haben sich die Besitzer der Wey-Beck Räume auf einen thailändischen Neustart festgelegt.

Los geht es Anfang November. Walter Schnider mit Ehefrau Kay Schnider sind die neuen Gastgeber. Ihrer neuen Gastrostube geben sie den Namen «Thai Frosch». Dies nicht aufgrund der Wey-Zunft, deren Wappentier ein Frosch ist. Sondern, weil Kay Schnider den thailändischen Kosenamen Kob hat, was übersetzt Frosch heisst, erklärt sie und schmunzelt.

Gross umgebaut haben die Schniders nicht. Der Eingangsbereich erscheint mit thailändischer Deko samt Buddha und bunten Kissen. Hier wird ein klassischer Take-away mit täglich vier bis fünf Menüs betrieben. Die Speisen können mitgenommen oder an den kleinen Tischen gegessen werden.

Frische Gipfeli morgens um sechs

Im linken Teil der Lokalität wird das ehemalige «Mamma Mia» zu neuem Leben erweckt. «Ab morgens um sechs gibt es hier frische Gipfeli und Kaffee – ausser am Sonntag», erklärt Walter Schnider. Dafür ist Bäcker Schnider gleich selber zuständig: «Ich werde hier backen. Ganz nach dem Motto: einmal Bäcker immer Bäcker. Nicht nur Gipfeli, sondern auch süsses Gebäck, Käsekuchen oder auch Fruchtwähen – alles zum hier essen oder mitnehmen.»

Und auch im «Mamma Mia» werde es wieder warme Panini, Salat, Wein und Bier geben, so wie früher, so Schnider. Zudem überlegt er sich, ob er noch einen Fernseher montieren soll, damit man zusammen Fussball schauen könnte. «Das kann man ja im Quartier auch nirgendwo mehr. Im Thai-Frosch sind alle willkommen.» Und wie sieht es mit dem runden Stammtisch aus? Schnider lacht: «Es hat nur runde Tische, so hat also jeder seinen eigenen Stammtisch.»

Rezepte aus dem Nordosten Thailands

In der Thai-Küche haben Kay und Wanna das Zepter in der Hand. Die beiden Frauen setzen auf eine authentische Küche, wie sie sie aus ihrer Heimat kennen. «Ich stamme aus der Isaan-Region auf der Khorat-Hochebene. Das ist im Nordosten und vorwiegend von Bauern bewohnt. Dort lebt man von der Landwirtschaft und meine Familie hat viele traditionelle Rezepte», erzählt Kay.

Zur Isaan-Küche gehören nebst dem traditionellen Papaya-Salat und den Suppen auch gehacktes Fleisch in verschiedenen Variationen. «Das kann vom Huhn, vom Rind oder auch Schwein sein und wird mit gebratenen Nudeln, Reis und Gemüse kombiniert.»

Mönche segnen die Räume vor der Eröffnung

Der Thai-Frosch ist ein Familienunternehmen. Denn im Service und für die Administration ist die Tochter Loredana zuständig. Die 28-Jährige weist bereits Gastroerfahrung auf und freut sich auf den Start. Doch bevor am 5. November die Türen offiziell geöffnet werden, kommen am 1. November um elf Uhr drei Thai-Mönche vorbei und segnen die Räume. Schnider: «So werden wir Glück, Gesundheit und Erfolg haben.»


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