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STADT LUZERN: Dauerparkierer sind ein Ärgernis – Regime soll erneut überprüft werden

Im Neustadtquartier besetzen vielfach Dauerparkierer die Aussenparkplätze. Der Stadtrat will nun die Bedingungen für den Bezug und den Einsatz von Parkkarten erneut überprüfen.
Blick auf die neugestaltete Sempacherstrasse in der Luzerner Neustadt. (Bild Pius Amrein)

Blick auf die neugestaltete Sempacherstrasse in der Luzerner Neustadt. (Bild Pius Amrein)

Der Luzerner Stadtrat will ein entsprechendes Postulat aus den Reihen von CVP und FDP entgegennehmen. Allerdings soll die Überprüfung nicht sofort stattfinden, weil ein neu überarbeitetes Parkkartenreglement erst seit Juli 2015 in Kraft ist, wie der Stadtrat in einer Stellungnahme vom Montag schreibt.

Stattdessen will der Stadtrat das «Grundkonzept Parkierung» abwarten, das im Laufe dieses Jahres erarbeitet werden soll. Das Konzept soll aufzeigen, welche Parkplätze wo und für wen in Zukunft zur Verfügung gestellt werden und wie die Parkplätze bewirtschaftet werden.

Den Vorschlägen aus dem Postulat steht der Stadtrat insgesamt eher kritisch gegenüber. Markus Mächler und Roger Sonderegger (beide CVP) und Reto Kessler (FDP) schlagen vor, die Parkkarten zu verteuern, die Kriterien für eine Bezugsberechtigung zu verschärfen oder die Gültigkeit der Parkkarten auf die Zeit ausserhalb der Werkzeiten zu beschränken.

Keine Parkplätze für Kunden

Die Postulanten stören sich daran, dass im Neustadtquartier häufig Autos mit Dauerparkkarten die Parkplätze tagelang besetzen. Damit stünden diese für die Kundschaft der Gewerbetreibenden nicht mehr zur Verfügung.

Der Stadtrat beurteilt den Druck auf die Parkplätze im Neustadtquartier zwar ebenfalls als überdurchschnittlich hoch. Doch die Vorschläge sieht er gemäss der Mitteilung als wenig zielführend an. Die Gebühren in der Stadt Luzern seien im Vergleich zu anderen Städten relativ hoch.

Eine generelle Ungültigkeit der Parkkarten von Anwohnern während der Geschäftszeiten bezeichnet der Stadtrat als eine einschneidende Massnahme. Die Anwohner müssten dann während des Tages ihr Fahrzeug umparkieren, was zusätzlichen innerstädtischen Verkehr verursachen würde. (sda)

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