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STADT LUZERN: Der Dammdurchbruch steht vor dem Aus

Der Luzerner Stadtrat hat entschieden, das Submissionsverfahren für den Dammdurchbruch von der Lädeli- zur Dammstrasse abzubrechen. Die Offerten der Bauunternehmen waren höher als erwartet.
Bei der weissen Fläche links im Bild sollte der Dammdurchbruch von der Lädeli- zur Dammstrasse entstehen. (Archvibild Remo Nägeli/Neue LZ)

Bei der weissen Fläche links im Bild sollte der Dammdurchbruch von der Lädeli- zur Dammstrasse entstehen. (Archvibild Remo Nägeli/Neue LZ)

Im Januar 2008 hat der Grosse Stadtrat von Luzern 2,91 Millionen Franken für einen Durchbruch des Bahndammes von der Lädeli- zur Dammstrasse bewilligt. Nun hat der Stadtrat von Luzern entschieden, das Verfahren abzubrechen, weil die Offerten der Bauunternehmen deutlich über diesem Betrag lagen, heisst es in einer Mitteilung des Tiefbauamtes der Stadt Luzern.

Die Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit prüft in den nächsten Wochen, ob der Dammdurchbruch trotzdem noch realisiert werden kann. Es gibt drei Optionen, die dem Grossen Stadtrat vorgelegt und von ihm genehmigt werden müssen:

  • Prüfen, ob ein Dammdurchbruch für 2,91 Millionen Franken möglich wäre;
  • Beim Grossen Stadtrat einen Zusatzkredit einholen;
  • Das Projekt abbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt allenfalls neu projektieren.

Mehr als 1 Million teurer als angenommen
Der Bahndammdurchbruch soll das Quartier Basel-/Bernstrasse aufwerten. Die neue Unterführung wäre die direkte Verbindung für Fussgänger und Velofahrer von der Baselstrasse zum Reussufer. Geplant war, im Sommer 2010 mit den Bauarbeiten zu beginnen.

Die Baumeisterarbeiten für den Dammdurchbruch wurden im September ausgeschrieben. Die Auswertung der Offerten habe gezeigt, dass sie alle «deutlich höher liegen als erwartet». Die Gesamtkosten übersteigen die 2,91 Millionen Franken die der Grosse Stadtrat bewilligt hatte. Die Angeboten liegen bei 4,1 Millionen Franken.

Höhere Preise seit 2007
Auch die von vier Unternehmen eingereichten Varianten, bei denen auf das Errichten einer Hilfsbrücke für die Züge während der Bauarbeiten hätte verzichtet werden können, sind mit 3,75 Millionen Franken zu teuer.

Gründe dafür seien die komplexe Bauweise, welche höhere Kosten als angenommen verursache; ausserdem seien wegen der guten Auftragslage im Baugewerbe die Preise seit 2007 allgemein gestiegen. Und durch die gesteigerten Zugsfrequenzen mussten auch die Bahnersatzkosten angehoben werden.

ana

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