STADT LUZERN: Der Gütsch-Investor kontert die Gerüchte

Eine Milliarde Franken hat Investor Lebedew verloren. Beim Hotel Château Gütsch spart er deswegen aber nicht: Im September soll die Baueingabe erfolgen.

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Der gut zwei Milliarden schwere Alexander Lebedew mit einem Gütsch-Modell. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der gut zwei Milliarden schwere Alexander Lebedew mit einem Gütsch-Modell. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Um rund eine Milliarde Franken ist das Vermögen des Gütsch-Investors Alexander Lebedew im Zuge der Finanzkrise geschmolzen. Dass Ende März zusätzlich noch Gütsch-Projektleiter Markus Wassmer den Hut nahm und die Beteiligten eisern über die Gründe des Abgangs schwiegen, heizte die Gerüchteküche zusätzlich an. Lässt Lebedew das Neu- und Umbauprojekt platzen? Solchen Mutmassungen traten die Planer nun entgegen und präsentierten gleichzeitig Wassmers Nachfolgerin, die Luzernerin Gabriela Hammer.

Die rund zweimonatige Vakanz habe das Projekt nicht zurückgeworfen, betonen die Initianten. Ein Ausstieg war nie ein Thema, versichert Balts Livio, Mediensprecher der Château Gütsch Immobilien AG. Im September soll die Baueingabe eingereicht werden. Sofern alles nach Plan läuft, startet der Betrieb im umgebauten Schloss 2011, 2013 wird der Neubau bei der heutigen Bergstation der Gütschbahn eröffnet.

Emanuel Thaler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.