STADT LUZERN: Die Jäger wollen den Hirschpark retten

Wie lange noch können die rund 30 Hirsche friedlich im Hirschpark Luzern grasen? Viel hängt nun von den Luzerner Jägern ab.

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Blick in das Gehege des Luzerner Hirschparks. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Blick in das Gehege des Luzerner Hirschparks. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Für den von der Schliessung bedrohten Hirschpark Luzern gibt es Hoffnung: Der kantonale Jägerverband (Revierjagd Luzern) übernimmt ab 1. Januar 2010 die Geschäftsführung im Auftrag des Vereins «Freunde des Hirschparks Luzern». Eigentümerin des Hirschpark-Geländes ist die Stadt Luzern. Sie beendete die Zahlungen aus Spargründen 2007.

Bei der Sponsorensuche kommt die Partnerschaft mit Revierjagd gelegen. Dem Verband gehören 1800 Jäger an. «Die Jägerschaft ist in der Wirtschaft breit abgestützt, wir können sicher die eine oder andere Tür zu einem grossen Sponsor öffnen», sagt Revierjagd-Geschäftsführer David Clavadetscher.

Weshalb engagieren sich die Jäger für den Hirschpark? «Wir freuen uns, den Bewohnern in einer städtischen Naherholungszone Wildtiere zeigen zu können», sagt Clavadetscher. «Und wir können hier im Sinne des Hegeauftrags auch unsere Jagdlehrgänger ausbilden.»

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.