STADT LUZERN: Die Reuss wird mit Betonsäcken gestaut

Jetzt beginnen beim Reusswehr die Arbeiten an der Stirnseite. Dafür ist sogar eine Strasse in die Reuss gelegt worden.

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Ein Taucher hilft, mit den schweren Säcken einen Damm vor dem Stirnnadelwehr zu errichten. Im Hintergrund: die aufgeschüttete Rampe. (Bild Maria Schmid/Neue LZ)

Ein Taucher hilft, mit den schweren Säcken einen Damm vor dem Stirnnadelwehr zu errichten. Im Hintergrund: die aufgeschüttete Rampe. (Bild Maria Schmid/Neue LZ)

Mit Betonkies beladene Säcke werden von einem Kran über die Nadeln gehoben und auf der Seeseite ins Wasser gelassen, wo ein Taucher für die richtige Platzierung zuständig ist. Diese Arbeiten sind Teil der letzten Bauphase beim Ausbau des Luzerner Reusswehrs. Diese dauern voraussichtlich noch bis Ende April nächsten Jahres. Kantonsingenieur Rolf Bättig erklärt, wofür die grossen Säcke gut sind: «Nach Abschluss der Gesamtsanierung wird aufs Stirnwehr ein grösserer Wasserdruck einwirken. Deshalb müssen die Fundamente verstärkt und über neue Zugpfähle besser im Untergrund verankert werden.»

Die Zufahrtsrampe in der Reuss dient nicht nur dafür, Betonkies an die Baustelle zu bringen. Über sie werden in den nächsten Wochen auch Steinblöcke für Böschungen und Material für die Aufwertung der Fischlebensräume herantransportiert. Gleichzeitig wird über diese Rampe das Material weggeschafft, das die Bagger wegen der Sohlenabsenkung der Reuss zwischen Spreuer- und Geissmattbrücke herausnehmen.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.