STADT LUZERN: Die Suchthilfe wird besser organisiert

Das neue Präventionsprojekt Sensor soll sicherstellen, dass suchtgefährdeten Jugendlichen aus der Region rechtzeitig geholfen wird.

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Die Fachstelle für Suchtprävention DFI will Schlüsselpersonen in den Luzerner Gemeinden für die Problematik sensibilisieren und untereinander besser vernetzen. Damit sollen Eltern, Lehrer, Trainer und Vorgesetzte unterstützt und Krisen von vornherein verhindert werden, so das Ziel des neuen Präventionsprojektes.

«Meistens erfahren wir erst dann von den Suchtproblemen, wenn es eigentlich zu spät ist», sagt Paolo Hendry, der Stabsmitarbeiter der Stadtluzerner Sozialdirektion ist. Das soll sich durch das Projekt Sensor ändern, sagt Rebekka Röllin von der Fachstelle für Suchtprävention DFI.

Hotline für besorgte Angehörige ab Herbst
Im Kanton nehmen vorerst die Stadt Luzern/Littau sowie die Gemeinden Horw, Hitzkirch und Michelsamt an dem Präventionsprojekt teil. 2010 sollen weitere Gemeinden dazukommen. Es ist allerdings noch offen, um welche es sich handelt.

Für die Eltern bietet die Fachstelle ebenfalls Informationsveranstaltungen an. Geplant ist ab Herbst 2009 auch eine Hotline, über die besorgte Angehörige erfahren, an welche Stelle sie sich in heiklen Situationen wenden können.

Silvia Weigel/Neue LZ