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STADT LUZERN: Die vier Stadtratskandidaten auf dem heissen Stuhl

Verliert Stefan Roth das Stadtpräsidium an Beat Züsli? Wirft die SVP die GLP aus dem Stadtrat? Die LZ-Medien laden vor dem zweiten Wahlgang zum grossen Wahlpodium.
Stadt@luzernerzeitung.ch
Sie kämpfen um die letzten zwei Sitze im Luzerner Stadtrat. (Bild: Archiv Neue LZ)

Sie kämpfen um die letzten zwei Sitze im Luzerner Stadtrat. (Bild: Archiv Neue LZ)

red. Das wird eine hochspannende Ausmarchung: Am Sonntag, 5. Juni, werden die zwei nach wie vor offenen Sitze im Luzerner Stadtrat besetzt – und zudem geht es auch noch um das wichtige Amt des Stadtpräsidiums. Im ersten Wahlgang vom 1. Mai verteidigten Sozialdirektor Martin Merki (FDP) sowie Verkehrs-, Sicherheits- und Umweltdirektor Adrian Borgula (Grüne) souverän ihre Sitze. Und mit Beat Züsli (SP) wurde eher unerwartet der Nachfolger von Stadträtin Ursula Stämmer-Horst (SP) bereits gewählt.

Züsli holte mehr Stimmen

Die ganz grosse Überraschung war das Abschneiden des amtierenden Stadtpräsidenten Stefan Roth (CVP): Der Finanzdirektor verpasste das absolute Mehr klar – und auch fürs «Stapi»-Amt fehlten ihm die nötigen Stimmen. In diesem Rennen war ihm Züsli gar um 182 Stimmen voraus. Um ihren Verbleib im Stadtrat kämpft auch Baudirektorin Manuela Jost (GLP). Die SVP ist mit Stadtparteipräsident und Grossstadtrat Peter With im zweiten Wahlgang faktisch ihr Herausforderer. Als chancenloser Quereinsteiger tritt auch Rudolf Schweizer (parteilose Schweizer) nochmals an.

Podium am Montag um 18.30 Uhr

Die Wahl wird auch darum so spannend, weil die Parteien neue Allianzen geschlossen haben. Um ihnen und den Kandidaten öffentlich nochmals auf den politischen Zahn zu fühlen, laden unsere Zeitung, das Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 und Radio Pilatus zur zweiten grossen Podiumsdiskussion zu den Stadtratswahlen. Und zwar am kommenden Montag, 23. Mai, im Auditorium des LZ-Medienhauses an der Maihof­strasse 76, Luzern (18.30 Uhr; Eintritt frei).

Moderiert wird die Diskussion von Jérôme Martinu, Chefredaktor «Neue Luzerner Zeitung», und Michael Rauchenstein, Moderator Tele 1. Die Rededuelle werden zwischen Stefan Roth und Beat Züsli sowie zwischen Manuela Jost und Peter With ausgetragen. Und die Kandidaten müssen sich auf den heissen Stuhl setzen und ihre (politische) Schlagfertigkeit unter Beweis stellen.

«Eine regelrechte Richtungswahl»

Vor der Kandidatendebatte müssen sich aber auch die involvierten Parteien erklären. Denn für den zweiten Stadtratswahlgang wurden überraschend neue Allianzen geschmiedet. Die CVP steigt mit der SVP ins Boot, die GLP hat sich mit der SP verbündet. «Es ist darum eine regelrechte Richtungswahl», so die Einschätzung von Chefredaktor Jérôme Martinu. «Wird Manuela Jost bestätigt, verschiebt sich das Mehrheitsverhältnis im Stadtrat aufgrund der Allianz SP-GLP in vielen wichtigen Fragen nach links. Bürgerlich-rechts wird der Stadtrat dann, wenn SVP-Kandidat With den Sprung auf Kosten von Jost schafft.» Zur Erinnerung: Die SP hat als Wahlsiegerin im Stadtparlament zwei Sitze hinzugewonnen (neu 14 Mandate), die CVP büsste zwei Sitze ein (7).

Es stellen sich etwa die Fragen, was diese Kurswechsel in einer Majorzwahl bezwecken und welchen Einfluss die neuen Verbindungen auf die städtische Politik haben. Diskutieren werden hier Andrea Gmür (Parteipräsidentin CVP), Claudio Soldati (Parteipräsident SP), Marcel Lingg (Fraktionschef SVP) und Louis von Mandach (Parteipräsident GLP).

Hinweis

Die Podiumsdiskussion wird auch live auf www.luzernerzeitung.ch übertragen.

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