STADT LUZERN: Drei Fragen zur Bau- und Zonenordnung

Am 9. Juni entscheiden die Stimmberechtigten über die neue Bau- und Zonenordnung (BZO) für den Stadtteil Luzern. Bei der Abstimmung werden drei Fragen gestellt.

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Über die Hochhauszone für das Gebiet Steghof wird in einer separaten Abstimmungsfrage entschieden. (Archivbild) (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Über die Hochhauszone für das Gebiet Steghof wird in einer separaten Abstimmungsfrage entschieden. (Archivbild) (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Sagen die Stimmbürger ja zur neuen Bau- und Zonenordnung (BZO), wird sie voraussichtlich Mitte 2014 in Kraft treten, meldet die Stadt Luzern. Der grosse Stadtrat hat der neuen BZO mit 42 zu 2 Stimmen zugestimmt. Am 9. Juni 2013 kommt die BZO nun vors Volk.

Abstimmung wird aufgeteilt

Die neue BZO soll eine Balance zwischen den Interessen der Wirtschaft, Gesellschaft und der Umwelt schaffen. Die Bau- und Zonenordnung wurde seit 2007 im Stadtrat entwickelt. Die Bevölkerung konnte durch drei Mitwirkungsverfahren Stellung dazu nehmen. Da bei den Hochhausstandorten Uneinigket besteht, wird über die Hochhausstandorte Steghof und Seeburg separat abgestimmt werden. Bei einem Nein zu einem Hochhausstandort bleibt für das betreffende Gebiet die alte BZO in Kraft. Lehnen die Stimmbürger die neue BZO als Ganzes ab, bleibt die alte BZO in Kraft, auch für die Gebiete Steghof und Seeburg.

BZO Littau bleibt bestehen

Nicht tangiert von der neuen BZO ist der Stadtteil Littau. Für Littau bliebt die im 2009 genehmigte Bau- und Zonenordnung in Kraft. Sie wird trotz der Fusion mit Luzern als eigenständiges Planwerk für Littau beibehalten. Die neue BZO der Stadt Luzern bezieht sich somit ausschliesslich auf den Stadtteil Luzern. Erst bei der nächsten Revision sollen die beiden Regelwerke zusammengeführt werden.

pd/spe