STADT LUZERN: Ein fieser Giftanschlag auf kleine Vögel

Vogelsterben in der Buobenmatt-Passage in der Stadt Luzern: Etliche Tiere sind hier langsam verendet. Sie wurden gezielt vergiftet.

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Ein Spatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Spatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Als die Polizei kam, waren sie noch am Leben. Flugunfähig und wie betrunken torkelten die Vögel laut Zeugenaussagen am vergangenen Dienstagmorgen über den Vorhof der Passage Buobenmatt in Luzern. «Der Todeskampf dauerte zwei Stunden. Es tat so weh, das zu sehen», sagt eine Passantin, die alles beobachtet hat.

Die Luzerner Polizei bestätigt sieben Fälle – sechs Spatzen und eine Amsel. «Die Vögel wurden vergiftet. Der Jagdaufseher musste sie erlösen», sagt Mediensprecher Urs Wigger. Der Giftanschlag sei mit einem alten Schädlingsbekämpfungsmittel verübt. «Es wurde unter der Hecke im Hof verstreut», sagt er.

Die Vögel seien das Ziel des Anschlags gewesen. Wigger sagt: «Die mutmassliche Täterschaft ist uns bekannt.» Weiteres will die Polizei dazu nicht sagen, da die Ermittlungen derzeit noch laufen.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.