STADT LUZERN: Ein ironischer Konter auf Atheisten-Plakate

Der Wirbel um die Plakate der Freidenker Vereinigung hat die Markuskirche in Luzern zu einem ironischen Konter angeregt.

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Das Gegenplakat der Markuskirche in Luzern. (Bild pd)

Das Gegenplakat der Markuskirche in Luzern. (Bild pd)

Die Plakate der Freidenker Vereinigung der Schweiz mit dem Slogan «Da ist wahrscheinlich kein Gott – also sorg dich nicht, geniess das Leben» werden nach einigem Wirbel nun doch in der Stadt Luzern aufgehängt. Die Stadt Zug hingegen hat die Plakate kürzlich verboten.

Nun schaltet sich evangelische Markuskirche in der Stadt Luzern in die Diskussion ein. Sie schreibt in einer Mitteilung zu den Freidenker-Plakaten: «Kein Problem, insbesondere da für Stadt und Agglomeration Luzern nur gerade ein gutes Dutzend Plakate geplant sind.» Wie die Staatskirchen befürwortet auch die evangelische Freikirche die freie Meinungsäusserung – und kontert die Atheisten-Kampagne augenzwinkernd. Am Kirchturm wird ab dem 4. Oktober ein Plakat hängen. Der Text: «Da ist bestimmt ein Gott – also sorg dich nicht, er sorgt für dich».

Die Markuskirche Luzern ist in der alten englischen Kirche gegenüber des Casinos Luzern zuhause und zählt laut Mitteilung rund 200 Mitglieder. Sie ist Teil von BewegungPlus Schweiz, einem Verband von 34 evangelischen Freikirchen in der deutschen Schweiz.

ana