Stadt Luzern
Eine Allianz sammelte über 1000 Unterschriften mit dem Motto «Wohnraum schützen – Airbnb regulieren»

Drei Luzerner Stadtparteien, der Mieterinnen- und Mieterverband sowie Casafair wollen ein Zeichen setzen gegen die Airbnb-Entwicklungen in Luzern. Die Allianz überreichte eine Petition an den Stadtrat.

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(jwe) «Airbnb, Business/Service Apartments und andere Angebote sind weiter auf dem Vormarsch. In der Stadt Luzern werden rund 300 Wohnungen von professionellen und kommerziellen Anbietern online zu lukrativen Preisen angeboten.» Das schreibt die Allianz, bestehend aus dem Mieterinnen- und Mieterverband, Casafair, den Grünen Stadt Luzern, der Juso und der SP Stadt Luzern in einer Mitteilung.

Die negativen Folgen dieser Situation bekommen gemäss der Mitteilung die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Luzern direkt zu spüren: Die Mieten würden steigen, Wohnraum gehe verloren. Darum hat die Allianz mit einer Petition «Wohnraum schützen – Airbnb regulieren» über 1000 Unterschriften von Stadtluzernerinnen und Stadtluzernern gesammelt und diese beim Luzerner Stadtrat eingereicht.

Der Stadtrat sei nun aufgefordert zu handeln und einen Plan vorzulegen, wie er die Situation entschärfen will. Es brauche baldmöglichst eine strenge Regulierung, «die sicherstellt, dass der aktuell schon knappe städtische Wohnraum geschützt wird und bezahlbar bleibt.»

Die aktuelle 2-Prozent-Regelung sei «lasch» und ermögliche gar die Umnutzung 300 weiterer Wohnungen für die kommerzielle Kurzzeitvermietung. Alle Unterstützer der Petition hätten ein Zeichen gesetzt und würden «die weitere Entwicklung der Airbnb- Thematik in der Stadt Luzern und die Reaktion des Stadtrates genau beobachten».